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Überschreiten, transformieren, mischen
Literatur an medialen Grenzen. Hrsg. von Renate Stauf, Steffen Richter und Christian Wiebe.Der vorliegende Band thematisiert mediale Bedingungen der Literatur wie auch ihr grenzüberschreitendes Potenzial. Er versammelt Untersuchungen zu Werken der unmittelbaren Gegenwart und des 20. Jahrhunderts. Die 14 Beiträge fragen danach, inwieweit Literatur sich von Techniken anderer Medien affizieren lässt, sie fragen nach der wechselseitigen Adaptierbarkeit von Stoffen und nach den Modi des Zusammentreffens verschiedener Zeichenordnungen wie Bild, Ton und Schrift. In den Blick genommen werden Praktiken des Überschreitens, Transformierens und Mischens und damit die ästhetische Eigenständigkeit der Literatur. Literarische Texte geraten in unterschiedliche Konstellationen: mit dem Ton- und Stummfilm, dem Chanson, dem Comic, der Fotografie oder dem Blog im Internet. Die vielgestaltigen Beziehungstypen zwischen diesen Kunstformen umfassen Montage, Collage, Mashup, Remix und Adaption. - Aus dem Inhalt: Jan Urbich: Was ist eigentlich ein Medium, und ist Literatur ein solches? Über die medienphilosophischen Grundlagen des Literaturbegriffs. - Claus-Artur Scheier: Italo Calvinos amerikanische Vorlesungen und das Vergnügen der Dekonstruktion. - Steffen Richter: Comics und Kolonialismus. Zu einer Wahlverwandtschaft in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur bei Christian Kracht und Thomas von Steinaecker. - Jörg Schuster: »Mehr als 'like' und 'dislike'?« Literatur und Internet. - Christian Wiebe: Eingesperrt zwischen Buchdeckel oder im Netz verloren. Überlegungen zur Internetliteratur. - Maria Marcsek-Fuchs: Jane Austen in einer Welt des 'Transmedia Storytelling'. Literatur auf medialer Wanderschaft. - Matthias Steinbach: 'Falsche Fritzen'. Friedrich der Große in Film und Anekdote. - Volker Pietsch: Hoffnung in Großaufnahme. Film und Sprache in der Theorie von Béla Balázs. - Jan Röhnert: Die Anwesenheit der Abwesenheit von Anwesenheit. Medium und Wahrnehmung in Peter Handkes "Die Abwesenheit" und ihrer Verfilmung. - Bettina Bannasch: Literatur und Collage, Literatur als Collage, Collagierte Literatur. - Anke Detken: Lieder 'wie auf den Leib geschrieben'. Anmerkungen zu 'Chanson réaliste' und biographischer Legende am Beispiel von Édith Piaf und Zaz. - Toni Tholen: Melancholische Montagen. Über W.G. Sebald. - Carolin Bohn: Ent-/Mischen als Erzählverfahren in Marcel Beyers "Flughunde". - Eckert Voigts: Sind wir nicht alle ein bisschen Remix? Appropriation und Referenzkultur in der medialen Moderne. - 290 Seiten mit 17 Abb., gebunden (Beihefte zur Germanisch-Romanischen Monatsschrift; Heft 86/Universitätsverlag Winter 2018)
Bestell-Nr.: 15168
ISBN-13: 9783825368111
ISBN-10: 3825368114
Erscheinungsjahr: 2018
ISBN-13: 9783825368111
ISBN-10: 3825368114
Erscheinungsjahr: 2018
Reihe: Beihefte zur Germanisch-Romanischen Monatsschrift
Herausgeber*innen: Renate Stauf, Steffen Richter, Christian Wiebe
Sprache: Deutsch
Zustand: Neu
Herausgeber*innen: Renate Stauf, Steffen Richter, Christian Wiebe
Sprache: Deutsch
Zustand: Neu
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