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Bedeutet das Ende der Metaphysik die Auflösung des Gottesgedankens? Oder ist dieses Ende umgekehrt der Ort, wo tatsächlich Gott und nicht bloß ein Surrogat Gottes zur Sprache gebracht werden könnte? Muss schlechte Metaphysik durch bessere ersetzt werden oder geht es darum, auf sie überhaupt zu verzichten? Was hieße es dann, Gott nichtmetaphysisch oder metaphysikkritisch zu denken? Neun Beiträge (davon zwei in englischer Sprache) diskutieren diese und weitere Fragen. - Die Metaphysik ist in weiten Kreisen der Philosophie und Theologie wieder salonfähig. Ob aber tatsächlich erledigt ist, was unter dem "Ende der Metaphysik" zu denken versucht wurde, wird gegenwärtig höchst kontrovers diskutiert: Schon was unter "Metaphysik" und "Metaphysikkritik" verstanden wird, ist umstritten. Erst recht aber scheiden sich die Geister an der Frage, ob das Ende der Metaphysik auch die Auflösung des Gottesgedankens bedeutet: Ist es wahr, dass Metaphysik treibt, wer Gott denkt? Geht es darum, schlechte Metaphysik durch bessere zu ersetzen oder ist das Setzen auf Metaphysik insgesamt als Irrweg des Denkens Gottes zurückzuweisen? Zu wenig wird bedacht, dass das Denken Gottes selbst Quelle und Kritik metaphysischen Denkens sein kann. Gerade deshalb ist zu klären, was es heißt, Gott nichtmetaphysisch oder metaphysikkritisch zu denken. - Aus dem Inhalt: Hermann Deuser: »... das ganze Universum des Seienden ...« Über alte und neue Metaphysik im Blick auf die Theologie. - Costantino Esposito: Über den möglichen Unterschied zwischen dem Gott der Ontologie und dem Gott der Metaphysik. - Hans J. Schneider: Artikulationen, Propositionen und die Frage nach der Metaphysik. - Douglas Hedley: Metaphysics, Imagination and Theological Icons. - Arne Grøn: Paradox des Denkens, paradoxes Denken. - Ulrich H. J. Körtner: Hermeneutische Theologie zwischen Mythos und Metaphysik. - Jeffrey L. Kosky: Metaphysical Certainty and Confessing Desire or the Blessed Life. The Evidence of Self in Jean-Luc Marion's Reading of St. Augustine. - Philipp Stoellger: Arbeit an der Metaphysik des Anderen und dem Anderen der Metaphysik. Oder: Wie *nicht* nicht Sprechen angesichts der 'großen Fragen'? - Andreas Hunziker: Der Andere als Ende der Metaphysik. - XXII,219 Seiten, broschiert (Religion in Philosophy and Theology; Band 75/Mohr Siebeck 2014)
Gott denken - ohne Metaphysik?
Zu einer aktuellen Kontroverse in Theologie und Philosophie. Hrsg. von Ingolf U. Dalferth und Andreas Hunziker.Bedeutet das Ende der Metaphysik die Auflösung des Gottesgedankens? Oder ist dieses Ende umgekehrt der Ort, wo tatsächlich Gott und nicht bloß ein Surrogat Gottes zur Sprache gebracht werden könnte? Muss schlechte Metaphysik durch bessere ersetzt werden oder geht es darum, auf sie überhaupt zu verzichten? Was hieße es dann, Gott nichtmetaphysisch oder metaphysikkritisch zu denken? Neun Beiträge (davon zwei in englischer Sprache) diskutieren diese und weitere Fragen. - Die Metaphysik ist in weiten Kreisen der Philosophie und Theologie wieder salonfähig. Ob aber tatsächlich erledigt ist, was unter dem "Ende der Metaphysik" zu denken versucht wurde, wird gegenwärtig höchst kontrovers diskutiert: Schon was unter "Metaphysik" und "Metaphysikkritik" verstanden wird, ist umstritten. Erst recht aber scheiden sich die Geister an der Frage, ob das Ende der Metaphysik auch die Auflösung des Gottesgedankens bedeutet: Ist es wahr, dass Metaphysik treibt, wer Gott denkt? Geht es darum, schlechte Metaphysik durch bessere zu ersetzen oder ist das Setzen auf Metaphysik insgesamt als Irrweg des Denkens Gottes zurückzuweisen? Zu wenig wird bedacht, dass das Denken Gottes selbst Quelle und Kritik metaphysischen Denkens sein kann. Gerade deshalb ist zu klären, was es heißt, Gott nichtmetaphysisch oder metaphysikkritisch zu denken. - Aus dem Inhalt: Hermann Deuser: »... das ganze Universum des Seienden ...« Über alte und neue Metaphysik im Blick auf die Theologie. - Costantino Esposito: Über den möglichen Unterschied zwischen dem Gott der Ontologie und dem Gott der Metaphysik. - Hans J. Schneider: Artikulationen, Propositionen und die Frage nach der Metaphysik. - Douglas Hedley: Metaphysics, Imagination and Theological Icons. - Arne Grøn: Paradox des Denkens, paradoxes Denken. - Ulrich H. J. Körtner: Hermeneutische Theologie zwischen Mythos und Metaphysik. - Jeffrey L. Kosky: Metaphysical Certainty and Confessing Desire or the Blessed Life. The Evidence of Self in Jean-Luc Marion's Reading of St. Augustine. - Philipp Stoellger: Arbeit an der Metaphysik des Anderen und dem Anderen der Metaphysik. Oder: Wie *nicht* nicht Sprechen angesichts der 'großen Fragen'? - Andreas Hunziker: Der Andere als Ende der Metaphysik. - XXII,219 Seiten, broschiert (Religion in Philosophy and Theology; Band 75/Mohr Siebeck 2014)
Bestell-Nr.: 16207
ISBN-13: 9783161520020
ISBN-10: 3161520025
Erscheinungsjahr: 2014
ISBN-13: 9783161520020
ISBN-10: 3161520025
Erscheinungsjahr: 2014
Reihe: Religion in Philosophy and Theology
Herausgeber*innen: Ingolf U. Dalferth, Andreas Hunziker
Sprachen: Deutsch, Englisch
Zustand: Neu
Herausgeber*innen: Ingolf U. Dalferth, Andreas Hunziker
Sprachen: Deutsch, Englisch
Zustand: Neu
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