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Neu im AngebotBalzac, Honoré de
Die Kunst, seine Schulden zu zahlen
Zum Gebrauch der ruinierten Leute mit Bildern geschmückt von Volker Pfüller. Übersetzung von W. Fred. [Übersetzung des Titelblatts der Ausgabe Paris 1827: Die Kunst, seine Schulden zu begleichen und seine Gläubiger zu befriedigen, ohne einen Sou selbst aus der Tasche zu nehmen. Gelehrt in zehn Lektionen; oder Handbuch des Handelsrechts zum Gebrauch der ruinierten Leute, der Schuldner, der Aushilfsbeamten, kurz aller jener, die Geld ausgeben, ohne es zu haben, von meinem seligen Onkel, pensionierter Professor. Mit einer einleitenden biographischen Notiz über den Verfasser. All das veröffentlicht von seinem Neffen, dem Verfasser der ›Kunst, seine Krawatte zu binden‹]. Die Kunst "seine Gläubiger zu befriedigen, ohne auch nur einen Sou zu bezahlen": eine ins Groteske gesteigerte Anleitung, mit dem Geld auszukommen, das man nicht hat. Der oft Balzac zugeschriebene Text (tatsächlich vermutlich verfasst von Emile Marco de Saint-Hilaire) wird hier präsentiert mit den wunderbaren Illustrationen des Altmeisters der literarischen Zeichnung, Volker Pfüller - ein bibliophiles Kleinod. - "Es ist evident", ruft Verfasser den mittellosen Schaffenden und Verzehrenden zu, "dass die Welt sich nur aus Leuten zusammensetzt, die Zuviel haben, oder aus Leuten, die nicht genug haben. Ihre Aufgabe ist es", und er meint uns Leser ebenso wie die Mittellosen, "das Gleichgewicht wieder herzustellen." 'Die Kunst, seine Schulden zu zahlen' ist demnach eine aus Erfahrung gewonnene, ins Groteske gesteigerte Anleitung, mit jenem Geld auszukommen, das man leider nicht hat. Das Buch, 1827 anonym erschienen und oft dem zeitlebens hochverschuldeten Honoré de Balzac zugeschrieben, handelt keineswegs davon, seine Schulden zu begleichen, sondern davon, sich die Gläubiger möglichst effektiv vom Halse zu halten. - Die Kunst, seine Schulden (nicht) zu begleichen ist, wenn es nach dem Verfasser dieses Handbuchs geht, eine der Grundlagen der sozialen Ordnung. Das Buch wird als postum veröffentlichter Ratgeber eines gerissenen Onkels des anonymen Herausgebers präsentiert, der die Wirren der Revolution von 1789 überstanden hat, indem er sich elegant vor seinen Gläubigern drückte. Er predigt die Tugenden der ewigen Verschuldung für Privatpersonen und Nationalstaaten gleichermaßen. »Je mehr Schulden, umso mehr Kredit; je weniger Gläubiger, umso weniger Geldquellen.« Leider bleiben viele Gläubiger hartnäckig unaufgeklärt über die Vorteile, die sich daraus ergeben, dass sie ihr Geld nie zurückerhalten - weshalb dieses Buch die Schuldner ermutigt, ein ganzes Arsenal von Techniken und Tricks zu mobilisieren, die von der Wahl der richtigen Wohnung bis zur genauen Kenntnis aller rechtlichen Schlupflöcher reichen, um sicherzustellen, dass die Kreditwirtschaft weiterhin so funktioniert, wie sie es soll. Voller Ironie und Witz ist dies der ideale Ratgeber für alle, die zwar über ihre Verhältnisse, aber immer noch nicht angemessen leben. Den Altmeister der literarischen Zeichnung Volker Pfüller musste der Verlag nicht lange bitten, sich dieser Schuldenproblematik anzunehmen. "In gewisser Weise", so wollen wir Pfüller zitieren, "lösen wir ja alle diese oder ähnliche Fälle des Geldnotstandes". Nun gut, aber was er illustrativ daraus gemacht hat, ist regelrecht wunderbar zu nennen. 126 Seiten mit 25 Farbabb., Halbleinen (Faber & Faber Verlag 2020)
Bestell-Nr.: 16482
ISBN-13: 9783867301756
ISBN-10: 3867301751
Erscheinungsjahr: 2020
ISBN-13: 9783867301756
ISBN-10: 3867301751
Erscheinungsjahr: 2020
Sprache: Deutsch
Zustand: Neu
Zustand: Neu
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