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Besch, Thomas M.
Über John Rawls' politischen Liberalismus
Zur Rolle des Vernünftigen in Rawls' Begründung einer politischen Gerechtigkeitstheorie. Die Arbeit versucht eine nicht-zirkuläre und wenigstens weitgehend interne Kritik der Rawls'schen Position. John Rawls' Begründung des politischen Liberalismus steht vor dem Problem, daß sich liberale Inhalte erst dann durch einen faktischen Konsens begründen lassen, wenn die Adressaten dieser Begründung über passende liberale Wertperspektiven verfügen. Rawls reagiert auf dieses Problem, indem er den legitimitätstheoretisch geforderten Konsens über die Grundlagen politischer Macht auf die exklusive Wertperspektive einer substantiellen Tugend der Vernünftigkeit zuschneidet. Doch diese tugendethische Begründung des politischen Liberalismus ist ihrerseits unvernünftig. Disharmonien praktischer Vernunft geben vernünftigen Bürgern Gründe, politische Legitimität nicht verwirklicht zu sehen, wenn die Grundlagen politischer Macht allein aus ihrer Perspektive akzeptabel sind. 153 Seiten, broschiert (Rechtsphilosophische Schriften; Band 6/Peter Lang Verlag 1998) Mängelexemplar
Bestell-Nr.: 32422
ISBN-13: 9783631322536
ISBN-10: 3631322534
Erscheinungsjahr: 1998
ISBN-13: 9783631322536
ISBN-10: 3631322534
Erscheinungsjahr: 1998
Reihe: Rechtsphilosophische Schriften
Autor*in: Thomas M. Besch
Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu, Mängelexemplar
Autor*in: Thomas M. Besch
Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu, Mängelexemplar
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