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Eltgen, Alexander
Funktion und Differenz
"Sein und Zeit" im Spannungsfeld einer doppelten Transzendenz. Indem sie den Text mit Hilfe der Fregeschen Terminologie detailliert bespricht, macht die Studie Heideggers 'Kehre' als logische Konsequenz einer Aporie der Existenzialanalyse deutlich. Unstreitig gehört Martin Heidegger zu jenen Denkern der Moderne, die ihr Selbstverständnis im Abstoß von jeder metaphysischen Tradition gewinnen. Gleichwohl verdankt sich sein Denken der fortwährenden Auseinandersetzung mit Werken der Metaphysik. Entsprechend macht sich Heidegger in seinem erstmals 1927 erschienenen Buch "Sein und Zeit" zur Aufgabe, den "kategorialen Bestand der traditionellen Ontologie" zu destruieren. Allerdings bekennt Heidegger 1947 im "Brief über den Humanismus" rückblickend, dass in "Sein und Zeit" ein zureichendes Sagen dieser Kehre noch ausgeblieben sei. Eine genaue Lektüre ergibt, dass die gesamte Schrift Ausdruck eines Denkens ist, das ein eigentümliches Spannungsverhältnis zum Austrag bringt: Dies Verhältnis lässt sich logisch beschreiben als die irreduzible Dualität von Funktion und Differenz und ontologisch als die Differenz des Daseins und des Seins überhaupt. Indem geduldig und mit Hilfe der Fregeschen Terminologie dem Verlauf des Textes von "Sein und Zeit" gefolgt wird, öffnet sich das Denken für die Notwendigkeit jenes vorläufigen Scheiterns und Heideggers als 'Kehre' bezeichnete spätere Hinwendung zum tautologischen Sprach-Denken. 146 Seiten, broschiert (Epistemata. Reihe Philosophie; Band 483/Königshausen & Neumann 2010) leichte Lagerspuren
Bestell-Nr.: 52207
ISBN-13: 9783826042812
ISBN-10: 3826042816
Erscheinungsjahr: 2010
ISBN-13: 9783826042812
ISBN-10: 3826042816
Erscheinungsjahr: 2010
Reihe: Epistemata. Reihe Philosophie
Autor*in: Alexander Eltgen
Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu, leichte Lagerspuren
Autor*in: Alexander Eltgen
Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu, leichte Lagerspuren
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