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Willms, Weertje
Die Suche nach Lösungen, die es nicht gibt
Gesellschaftlicher Diskurs und literarischer Text in Deutschland zwischen 1945 und 1970. Die Studie zeigt, welchen Stellenwert die NS-Vergangenheit im Bewußtsein der deutschen Nachkriegsgesellschaft im Laufe der ersten Jahrzehnte nach 1945 hatte. Literarische Werke werden als historische Dokumente des gesellschaftlichen Diskurses betrachtet, die in ihrer Tiefendimension Rückschlüsse auf die kollektive psychische Befindlichkeit ihrer Leserinnen und Leser zulassen. Durch die Analyse eines großen Korpus von literarischen Texten, die nicht nach thematischen Gesichtspunkten, sondern nach ihrer Relevanz und Kanonisierung im damaligen Literatursystem, in der Presse und in Bildungsinstitutionen ausgewählt wurden, wird dargestellt, aus welchen typischen Elementen sich der Diskurs zusammensetzt. Dabei zeigt sich zweierlei: 1. Entgegen landläufiger Meinung war der Nationalsozialismus von Beginn an das vorherrschende Thema. 2. Die kritische Auseinandersetzung, mit der man heute die Nachkriegsliteratur pauschal verbindet, setzte erst in den 50er Jahren ein und fand im öffentlichen Bewußtsein nur allmählich Akzeptanz. Die Arbeit zeigt, in welchen Phasen der Nachkriegszeit welche Formen der Auseinandersetzung vorherrschend waren. Dabei werden die in den Texten immer wieder auftauchenden Sinnstiftungsangebote und Mythen in Bezug auf den Nationalsozialismus herausgestellt. 356 Seiten, broschiert (Epistemata. Reihe Literaturwissenschaft; Band 309/Königshausen & Neumann 2000) leichte Lagerspuren
Bestell-Nr.: 62912
ISBN-13: 9783826017827
ISBN-10: 382601782X
Erscheinungsjahr: 2000
ISBN-13: 9783826017827
ISBN-10: 382601782X
Erscheinungsjahr: 2000
Reihe: Epistemata. Reihe Literaturwissenschaft
Autor*in: Weertje Willms
Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu, leichte Lagerspuren
Autor*in: Weertje Willms
Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu, leichte Lagerspuren
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