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Giffhorn, Antje
In der Zwischenzone
Theodor W. Adornos Schreibweise in der "Ästhetischen Theorie". Unbestreitbar ist, dass Adornos letztes Werk als ultimativer, fundamentaler Ausdruck seines Innersten, als Darstellung dessen, was er »in die Waagschale zu werfen habe« zu lesen ist. Unbestreitbar ist jedoch auch, dass dieser immense Wert besonders in bezug auf die philologisch relevanten und damit die Schreibtechniken betreffenden Aspekte seines Textwerkes »Ästhetische Theorie« keiner Untersuchung unterzogen wurde. An genau diesem Punkt setzt die Studie an und analysiert die dem Text vorangehende Ordnungsstruktur. Eine Struktur, deren Analyse zunächst die Prozessualität der Sprache und damit die »Spracharbeit« als das Latenzthema des Textwerkes herausschält, um deren Bewegungen nachvollziehbar zum einen und verifizierbar zum anderen in Auseinandersetzung mit französischen Diskurstheoretikern zu machen. Aporien aushaltend, in der Schwebe stehend, offenbart sich der Text als Kunstwerk und infolgedessen, wie Adorno es formuliert, »als es selbst und immer zugleich (als) ein Anderes als es selbst.« Durch dieses Changieren hindurch entpuppt sich ein Zwischenraum als die eigentliche Artikulationszone, deren Modus zwar von dialektischer Vermittlung geprägt ist, deren Innerstes jedoch von der Offenheit für die Aufnahme jeglicher Sprachströme zeugt. 243 Seiten, broschiert (Epistemata. Reihe Literaturwissenschaft; Band 297/Königshausen & Neumann 1999) leichte Lagerspuren
Bestell-Nr.: 15880
ISBN-13: 9783826015687
ISBN-10: 3826015681
Erscheinungsjahr: 1999
ISBN-13: 9783826015687
ISBN-10: 3826015681
Erscheinungsjahr: 1999
Reihe: Epistemata. Reihe Literaturwissenschaft
Autor*in: Antje Giffhorn
Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu, leichte Lagerspuren
Autor*in: Antje Giffhorn
Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu, leichte Lagerspuren
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