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Neu im AngebotKum, Kijeong
Das Schuldproblem des Menschen in der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts
Eine vergleichende Untersuchung am Beispiel von Romanen Franz Kafkas, Hermann Brochs und Thomas Manns. Die Arbeit ist ein Versuch, die unterschiedlichen Deutungen des Schuldproblems in der Literatur des 20. Jahrhunderts in einer vergleichenden Untersuchung zusammenzustellen. Dabei werden die jeweiligen Schwerpunkte der Schuldfrage bei den drei Autoren erörtert und Konflikte aufgezeigt. Durch Gegenüberstellung und Vergleich der unterschiedlichen Deutungen kann die Schuldthematik eher als durch Einzelanalysen erhellt werden. Im einleitenden Kapitel werden die vielschichtigen Dimensionen des Schuldproblems verdeutlicht und existentialistische, sozialpolitische und psychologische Deutungsansätze vorgestellt. Im Zweiten Kapitel werden die drei Werke (Franz Kafkas 'Der Proceß', Thomas Manns 'Doktor Faustus' und Hermann Brochs 'Die Schuldlosen') als Ausgangspunkt des Vergleichs analysiert. Im darauffolgenden Kapitel werden die unterschiedlichen Schuldauffassungen der drei Autoren verglichen. Die drei Beispiele sind hinsichtlich der Darstellung und des persönlichen Hintergrunds der Autoren verschieden. Sie gehen jedoch von den gleichen gesellschaftlichen Voraussetzungen aus. In einer Welt, wo Unmenschlichkeit und Entfremdung herrschen, behandeln die drei Dichter in ihren Romanen das Verhältnis des Menschen zu dieser Welt, in der er sich nicht zurechtfindet. Angesichts der Situation in einer schwer durchschaubaren Gesellschaft stellen sich die drei Autoren die Frage nach dem Ursprung des Bösen in der Gegenwart, wobei sie zugleich ihr Augenmerk auf den existentiellen Zustand des Menschen richten. Die Frage, wie diese 'böse' Welt entstanden sei, führt zur Frage danach, was der Mensch sei. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf dem Spannungsverhältnis zwischen existentieller Urschuld und Zeitkritik bei den drei Autoren, also auf der Frage, inwieweit Schuld durch bestimmte gesellschaftlich politische Umstände verursacht oder inwieweit sie ein existentielles Phänomen ist. Hierbei wird die Frage nach der Wechselwirkung zwischen Individuum und Gesellschaft gestellt, die gleichzeitig auch eine Frage nach Freiheit und Verantwortlichkeit ist. 320 Seiten, broschiert (Epistemata. Reihe Literaturwissenschaft; Band 166/Königshausen & Neumann 1995) leichte Lagerspuren
Bestell-Nr.: 134815
ISBN-13: 9783826010927
ISBN-10: 3826010922
Erscheinungsjahr: 1995
ISBN-13: 9783826010927
ISBN-10: 3826010922
Erscheinungsjahr: 1995
Reihe: Epistemata. Reihe Literaturwissenschaft
Autor*in: Kijeong Kum
Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu, leichte Lagerspuren
Autor*in: Kijeong Kum
Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu, leichte Lagerspuren
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