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Neu im AngebotRichter, Dorothea
Unendliches Spiel der Poesie
Romantische Aspekte in der Bildgestaltung Paul Klees. Häufig wird die Kunst Paul Klees lediglich aufgrund von Bildinhalten und Äußerungen des Künstlers mit "Romantik" in Verbindung gebracht. Diese Arbeit unternimmt es hingegen, in detaillierten Bildanalysen das Romantische im Bild als Bild herauszuarbeiten und entwickelt die These: Das Romantische wird von Klee bewußt als Kunstprinzip eingesetzt und besitzt ein hohes Maß an Reflexivität und Intellektualität. Die Autorin zeigt, inwiefern Klees Bilder im Sinne der romantischen Ironie als ein Spiel der Kunst mit der Kunst, als ein freies Experimentieren mit den Elementen romantischer Kunstgestaltung ausgewiesen werden können. - Die Arbeit stellt die Frage nach dem "Romantischen" bei Klee und damit zugleich nach einer Methode, die noch eine ganz andere Bezugsebene erschließen kann. Sie nimmt ihren Ausgang von der Behauptung, dass sich das spezifisch "Romantische" bei Klee letztlich nur über die Analyse von Bildern vermittelt, und dies auch nur, wenn von dem abgesehen wird, was sich im gewöhnlichen Sinn mit "Romantik" verbindet: Gefühlsüberschwang, Naturmystizismus und Jenseitssehnsucht. Es kann nicht darum gehen, Bilder als Belege für eine mögliche romantische gedankliche Ausrichtung Klees heranzuziehen oder umgekehrt, Klees Texte als Belege für das vermeintlich "Romantische" in seinen Bildern zu verwenden. Wenn das "Romantische" für Klee wirklich den Stellenwert hat, der ihm in der Klee-Literatur zugesprochen wird, muss das Bild als das zentrale "Sprachorgan" des Künstlers mehr sein als Illustration romantischer Natur- und Weltanschauung oder unreflektierter Erguss stimmungsvoll-märchenhafter Farben- und Formenspiele. Die Behandlung des Themas muss über das hinausführen, was bisher an Bezugsmomenten aufgezeigt worden ist. Gefragt ist nach einer Vorgehensweise, die das Bild als Bild zum Hauptgegenstand der Untersuchung macht und aufzeigt, wie das Dargestellte vom Künstler ausgeführt worden ist. Damit zielt die Frage auf eine von Paul Klee angewandte künstlerische Methode, die in der Art der Bildgestaltung zum Ausdruck kommen und "romantisch" genannt werden könnte. Für die Frage nach dem Romantischen bei Klee ergibt sich die Hypothese: Das Romantische wird von Klee bewusst als Kunstprinzip eingesetzt und besitzt ein hohes Maß an Reflexivität und Intellektualität - eine Auffassung, die der gängigen Vorstellung von Romantik entgegenläuft und auf ein zentrales romantisches Kunstprinzip, das Prinzip der romantischen Ironie, hinführt. Die Untersuchung zeigt auf, wie Klees Bilder im Sinne der romantischen Ironie als ein Spiel der Kunst mit der Kunst, als ein freies Experimentieren mit den Elementen romantischer Kunstgestaltung ausgewiesen werden können. 232 Seiten mit 52 Abb. auf 26 Tafeln, broschiert (VDG Weimar - Verlag und Datenbank für Geisteswissenschaften 2004)
Bestell-Nr.: 67823
ISBN-13: 9783897393264
ISBN-10: 3897393263
Erscheinungsjahr: 2004
ISBN-13: 9783897393264
ISBN-10: 3897393263
Erscheinungsjahr: 2004
Bindungsart: broschiert
Umfang: 232 Seiten mit 52 Abb. auf 26 Tafeln
Gewicht: 424 g
Verlag: VDG Weimar - Verlag und Datenbank für Geisteswissenschaften
Umfang: 232 Seiten mit 52 Abb. auf 26 Tafeln
Gewicht: 424 g
Verlag: VDG Weimar - Verlag und Datenbank für Geisteswissenschaften
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