SKULIMA Wissenschaftliche Versandbuchhandlung
Buchcover: Stefan GeorgeBuchcover: Antike und Neuzeit. Band 1: Antike und deutsche DichtungBuchcover: Above the worldBuchcover: Götter- und Heldensagen der GriechenBuchcover: Die bezaubernde KatastropheBuchcover: Lauschen und ÜberhörenBuchcover: Literatur und Kultur im Deutschland der Frühen NeuzeitBuchcover: Titan Technik
Kundenlogin
Wenn Sie noch kein Kundenkonto haben, können Sie sich hier registrieren. Sollten Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie hier ein neues Passwort anfordern.
Buchcover Die gesellschaftliche Konstitution der Natur

Beaufort, Jan
Die gesellschaftliche Konstitution der Natur

Helmuth Plessners kritisch-phänomenologische Grundlegung einer hermeneutischen Naturphilosophie in "Die Stufen des Organischen und der Mensch".

Die Arbeit zeigt mit Plessner, dass Naturphilosophie notwendig ist. Denn das Phänomen des Lebens ist mit bloß empirischen Mitteln nicht angemessen zu erfassen. Hier kommen - zumindest dann, wenn der Erfahrungsbereich nicht unzulässig verkürzt werden soll - andere, von Phänomenologen und Hermeneutikern erarbeitete Verfahren mit ins Spiel. Deren Verhältnis zum naturwissenschaftlichen Vorgehen ist zu klären, was nur auf der Ebene einer Naturphilosophie möglich ist. Dabei zeigt sich, dass sich schon auf der Stufe der nichtlebendigen Natur Fragen stellen, die im direkten erfahrungswissenschaftlichen Zugriff nicht zu beantworten sind. Begründbar wird Naturphilosophie dadurch, dass auf ihre eigene Methode reflektiert wird. Denn indem sie empirische, phänomenologische und hermeneutische Verfahren miteinander verbindet, klärt Naturphilosophie die Frage, wie sich Natur für unsere Erfahrung konstituiert. D. h. sie fragt nach der Konstitution sowie nach den Konstitutionsbedingungen alles natürlich Gegebenen. Von den unteren Erfahrungsstufen bis zum Menschen aufsteigend führt das Begründungsproblem dann zum Nachweis, dass es am Ende die Konstitution des Menschen selbst ist, die seine Naturerfahrung bedingt. Bei der Bestimmung dieser Konstitution folgt Plessner einer langen philosophischen Tradition mit der Feststellung, dass der Mensch die Möglichkeiten seines Menschseins erst als gesellschaftliches Wesen voll ausschöpfen kann. Dementsprechend lässt sich als Ergebnis der Arbeit formulieren: "Indem sich menschliches Leben gesellschaftlich konstituiert, konstituiert sich dem Menschen die Welt gesellschaftlich. Das ist das letzte Wort der Plessnerschen Ontologie. [...] Ausgangs- und Zielpunkt des naturphilosophischen Ansatzes, den Plessner in den Stufen des Organischen und der Mensch vorlegt, ist deshalb die gesellschaftliche Konstitution der Natur." 258 Seiten, broschiert (Königshausen & Neumann 2000)
statt 30,00 €
10,00 €
inkl. MwSt., zzgl. Versand
Lieferzeit: 2-7 Tage*
Gesellschaftstheorie Anthropologie

Bestell-Nr.: 92340
ISBN-13: 9783826019371
ISBN-10: 3826019377
Erscheinungsjahr: 2000
Bindungsart: broschiert
Umfang: 258 Seiten
Gewicht: 416 g
Verlag: Königshausen & Neumann
Autor*in: Jan Beaufort
Sprache: Deutsch
Zustand: Neu
* Gilt für Lieferungen nach Deutschland. Lieferzeiten für alle anderen Länder finden Sie hier.

Weitere Bücher im Sachgebiet »Gesellschaftstheorie«

Honneth, Axel
Kritik der Macht
Reflexionsstufen einer kritischen Gesellschaftstheorie. Mit einem Nachwort zur …
Luhmann, Niklas
Politische Soziologie
Möllers, Christoph
Die Möglichkeit der Normen
Über eine Praxis jenseits von Moralität und Kausalität
Vranicki, Predrag
Marxismus und Sozialismus
Hussein, Mahmoud
Die Südseite der Freiheit
Zur Genese des Individuums in der Dritten Welt
Maiolino, Angelo
Politische Kultur in Zeiten des Neoliberalismus
Eine Hegemonieanalyse
Alle Titel des Sachgebietes anzeigen