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Buchcover Vom "Westfälischen Slowenen" zum "Gastarbeiter"

Wörsdörfer, Rolf
Vom "Westfälischen Slowenen" zum "Gastarbeiter"

Slowenische Deutschland-Migrationen im 19. und 20. Jahrhundert.

Vom "Westfälischen Slowenen" im Ruhrgebiet zum Automobilarbeiter in Bayern: Italien, Polen und die Türkei sind als Herkunftsgebiete von Arbeitswanderern hierzulande bestens bekannt. Nur wenige wissen, dass im 19. und 20. Jahrhundert auch aus Slowenien Zehntausende von Arbeitssuchenden nach West- und Süddeutschland gelangten. Um 1872 verließen die ersten slowenischen Bergleute und Landwirte die habsburgischen Kronländer Krain und Steiermark, um ins Ruhrgebiet zu ziehen. Dort wurden sie bald unter dem Namen "Westfälische Slowenen" bekannt. Mit dem deutsch-jugoslawischen Anwerbeabkommen von 1968 konzentrierte sich die slowenische Deutschland-Migration vor allem auf Bayern. Damals beschäftigte Audi in Ingolstadt ähnlich viele Arbeitskräfte aus Slowenien wie die Zechen am Niederrhein um 1900. Es lohnt, die Mobilität, die Rück- und Weiterwanderung, die Wohnsituation und die kulturelle Praxis der Migranten beider Epochen ebenso zu vergleichen wie deren konfessionelle Bindungen, die Arbeitskämpfe und das Vereinswesen. 491 Seiten mit 14 Abb. und 11 Tabellen, gebunden (Studien zur Historischen Migrationsforschung; Band 33/Verlag Ferdinand Schöningh 2017) Mängelexemplarstempel auf Schnitt, leichte Lagerspuren
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Neuere Geschichte, übergreifende Darstellungen Fächerübergreifende sozialwiss. Darstellungen Wirtschaftsgeschichte

Bestell-Nr.: 132522
ISBN-13: 9783506786036
ISBN-10: 3506786032
Erscheinungsjahr: 2017
Bindungsart: gebunden
Umfang: 491 Seiten mit 14 Abb. und 11 Tabellen
Gewicht: 939 g
Verlag: Verlag Ferdinand Schöningh
Reihe: Studien zur historischen Migrationsforschung
Autor*in: Rolf Wörsdörfer
Sprache: Deutsch
Zustand: Sehr gut, Mängelexemplarstempel auf Schnitt, leichte Lagerspuren
* Gilt für Lieferungen nach Deutschland. Lieferzeiten für alle anderen Länder finden Sie hier.
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