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Rehme-Iffert, Birgit
Skepsis und Enthusiasmus
Friedrich Schlegels philosophischer Grundgedanke zwischen 1796 und 1805. Schlegel, gemeinhin als ein genialischer Chaot mit sprunghaften Einfällen betrachtet, wird hier als Philosoph ernstgenommen. Von den ersten Anregungen, der Keimzelle seines philosophischen Ansatzes in Jena bis hin zu seinen für die Literaturkritik, Geschichtsphilosophie und Ästhetik wegweisenden Aufsätzen wird die Entwicklung seines Denkens rekonstruiert. Dabei ist es die Absicht des Bandes, zu zeigen, dass es eine charakteristische Grundstruktur in Schlegels Werken gibt, die sie wie ein roter Faden durchzieht. Der sogenannte "Wechselerweis" steht für eine Position, welche sich konsequent in der Mitte hält zwischen den Extremen der Sehnsucht nach einem Absoluten (Enthusiasmus) und dem Anzweifeln, ja Destruieren solch überhöhter Ansprüche (Skepsis). Dies kann als modern bezeichnet werden und zeigt seine Aktualität über den Bereich der theoretischen Philosophie hinaus, da auch Schlegels Stellungnahmen zu lebenspraktischen Themenbereichen wie dem Bildungsgedanken, dem Geschlechterverhältnis in Liebe und Ehe oder politischen Vorstellungen hierdurch gekennzeichnet sind. Aus diesem Grund geht die Autorin auf Spurensuche und verfolgt das Motiv der Grundstruktur des Schlegelschen Denkens, vergleichbar mit Variationen über ein Thema, nach. Die Arbeit wurde im Mai 2000 mit dem Dr. Leopold-Lucas-Nachwuchswissenschaftler-Preis der Universität Tübingen ausgezeichnet. 160 Seiten, broschiert (Stiftung für Romantikforschung; Band 19/Königshausen & Neumann 2001)
Bestell-Nr.: 2712
ISBN-13: 9783826020926
ISBN-10: 3826020928
Erscheinungsjahr: 2001
ISBN-13: 9783826020926
ISBN-10: 3826020928
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