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Meyer, Arno Heinrich
Die Frage des Menschen nach Gott und Welt inmitten seiner Geschichte im Werk Karl Löwiths
Kernstück dieses Buches bildet die Auseinandersetzung des Glaubens mit dem Unglauben bei Karl Löwith (1897-1973), der schon in seiner Schulzeit mit Philosophie und Wissenschaft zusammentraf, Philosophie und Biologie studierte und über Nietzsche promovierte. Die Arbeit soll eine kritische Bestimmung seiner denkerischen Position sein. Die Studie gliedert sich in drei Teile: 1. Die Destruktion des historischen Bewusstseins im Denken Karl Löwiths. 2. Die Rekonstruktion des Mensch Welt -Verhältnisses im Denken Karl Löwiths. 3. Die atheistische Position im Denken Karl Löwiths. - Der Schwerpunkt der Studie besteht in der Auseinandersetzung mit Löwiths Atheismus, der geradezu als ein Postulat für die Bejahung der Welt und des Menschen anzusehen ist. Löwith sieht in der Schöpfung eine Depotenzierung der Welt, die dem Glauben an einen Schöpfergott den Adel des Aus-sich-selbst-Seins opfern muss, die ihrer Heiligkeit entkleidet wird, die Sinn und Ziel von außen erhält. In der Ablehnung der Möglichkeit der Schöpfung, die sich von einem behutsamen Agnostizismus sehr unterscheidet, hat Löwith eine deutliche Grenzüberschreitung als Denker begangen. Die Hammerschläge seiner Kritik treffen eigentlich gar nicht den Gott der Bibel, sondern zielen an diesem vorbei auf ein Zerrbild von Gott und Welt. XVIII,361 Seiten, broschiert (Augustinus-Verlag/Echter Verlag 1977) leichte altersbedingte LagerspurenBestell-Nr.: 133332
ISBN-13: 9783761301128
ISBN-10: 376130112X
Erscheinungsjahr: 1977
ISBN-13: 9783761301128
ISBN-10: 376130112X
Erscheinungsjahr: 1977
Bindungsart: broschiert
Umfang: XVIII,361 Seiten
Gewicht: 418 g
Verlage: Augustinus-Verlag, Echter Verlag
Umfang: XVIII,361 Seiten
Gewicht: 418 g
Verlage: Augustinus-Verlag, Echter Verlag
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