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Buchcover Franz Kafka und die Literaturwissenschaft

Rieck, Gerhard
Franz Kafka und die Literaturwissenschaft

Aufsätze zu einem kafkaesken Verhältnis. Anhang: Ordnung fiktionaler Texte Kafkas nach Texttiteln, Werkausgaben und Datierungen.

Das Verhältnis der meisten Literaturwissenschaftler zu Kafka erinnert an das der Schlossbürokratie zum Landvermesser und von Dostojewskijs Großinquisitor zum Messias. Es erinnert aber auch an das der Motten zum Licht und der Katze zum heißen Brei. Jedenfalls handelt es sich, so macht Rieck deutlich, um ein genuin "kafkaeskes" Verhältnis. In vier Aufsätzen erklärt der Autor die Kafkabesessenheit der Literaturwissenschaft als einen Kompromiss zwischen Beschäftigungsdrang und Erkenntnisvermeidung. Vier Aufsätze: 1. Kafka und die Frauen; 2. Die Literaturwissenschaft als Schlossbürokratie; 3. Am Beispiel Kafka: Neun Thesen wider die Literaturwissenschaft; 4. Kafka - Dichtung und Interpretation. - Die geradezu ausufernde Beschäftigung der Literaturwissenschaft mit Kafka führt der Autor in den vier Aufsätzen dieses Bandes nicht auf die angeblich grundsätzliche Unergründbarkeit bzw. unendliche Vielschichtigkeit der Texte zurück, sondern vertritt die von der Psychoanalyse aufgestellten These, dass interpretatorische Arbeit oft einen Kompromiss zwischen Beschäftigungsdrang und Erkenntnisvermeidung anstrebt. An einigen charakteristischen Deutungsvernachlässigungen wird diese noch immer als provokant empfundene Annahme zu belegen versucht, so etwa an der Ignoranz der Interpreten gegenüber den zahlreichen Hinweisen, die eine zentrale Bedeutung der "fatalen Dienstmädchenliebe" in Leben und Werk des Dichters nahe legen. 135 Seiten, broschiert (Königshausen & Neumann 2002)
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Kafka

Bestell-Nr.: 13917
ISBN-13: 9783826023323
ISBN-10: 3826023323
Erscheinungsjahr: 2002
Bindungsart: broschiert
Umfang: 135 Seiten
Gewicht: 227 g
Verlag: Königshausen & Neumann
Autor*in: Gerhard Rieck
Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu
Buchcover: Kafka konkret - Das Trauma ein Leben
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