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Rother, Anne
»Vielleicht sind es Tenöre«
Kafkas literarische Erfindungen in den frühen Tagebüchern. Franz Kafkas Tagebuch-Schreiben ist ein Ich-Erfindungs-Schreiben. Die Erfindungen, die hier gemacht werden, sind grundlegend für sein Gesamtwerk, sie sind zentral für sein lebenslanges Schreibprojekt und für sein Ziel, Leben in Text zu verwandeln, weil Leben für ihn nur in der Schrift stattfindet. Dabei legt die hier vorgeschlagene Lektüre besonderes Gewicht auf Kafkas Begegnung mit dem jiddischen Theater im Prag der Jahre 1911 und 1912. Dieses Theatererlebnis, wie es sich in den Tagebüchern artikuliert, wird als prägend für sein gesamtes Schreiben wahrgenommen, sein lebenslanges Schreiben als Theaterprojekt vorgestellt. Kafkas Tagebuch-Schreiben wird in dieser Perspektive nicht als 'anderes' Schreiben neben dem 'eigentlichen', dem literarischen, verstanden, sondern in seiner spezifischen ästhetischen Funktion innerhalb des Werks bezeichnet. Mit den überraschenden Ansichten, die aus diesem Blickwinkel dem Werk Franz Kafkas abzugewinnen sind, wirbt die Studie nicht zuletzt für eine Lektüre der Tagebücher als Literatur. - »Es ist schwer, sich umzustimmen, wenn man dieses nützliche, fröhliche Leben in allen Gliedern gefühlt hat« (Kafka, Tagebücher). 180 Seiten, broschiert (Aisthesis Verlag 1995) textsauber, leichte Gebrauchsspuren
Bestell-Nr.: 130114
ISBN-13: 9783895281266
ISBN-10: 3895281263
Erscheinungsjahr: 1995
ISBN-13: 9783895281266
ISBN-10: 3895281263
Erscheinungsjahr: 1995
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