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Gramlich-Weinbrenner, Margot
Ionescos Protagonist - der Protagonist Ionesco
Unbequeme Wahrheiten und psychologische Hintergründe in Eugène Ionescos Leben und Werk. Die Untersuchung fördert ein stark verschlüsseltes inneres Drama von erheblicher Tragweite im Oeuvre Eugène Ionescos zu Tage. Eine bislang übersehene zentrale Rolle kommt darin einer ambivalenten Mutterbindung zu, die sich auf schwerwiegende Fürsorgemängel zurückführen lässt. Vor dem Hintergrund dieser frühkindlichen Deprivation, die unstillbare Geborgenheitsbedürfnisse hinterlassen hat, lassen sich Ionescos Weltekel angesichts einer unvollkommenen Schöpfung und seine Erschütterung über das Geworfensein und die stete Gefährdung des Menschen neu begreifen. Sie erweisen sich auch als Resultat eines von seelischer Not diktierten und demzufolge nicht an den Erfordernissen der Realität ausgerichteten Daseinskonzeptes. In dieser Untersuchung wird eine relativ strikte Trennung zwischen Werk und Leben des Autors gewählt, d. h. also zwischen dem literarischen, auf künstlerischer Imagination und Fiktion basierenden Oeuvre einerseits und den selbstverständlich ebenfalls als Literatur zu klassifizierenden, dabei aber nicht als fiktional, sondern als biographisch, dokumentarisch oder philosophisch-weltanschaulich konzipierten Aufzeichnungen und Essays andererseits. Es handelt es sich trotz des hohen Stellenwertes, den die Biographie Ionescos zufolge der These des Verfassers einnimmt, bei dieser Untersuchung nicht um die Anwendung eines mechanistisch-deterministischen Biographismus oder gar um biographischen Reduktionismus. Denn es wird nicht die Biographie herangezogen, um das Werk zu verstehen, sondern es ist umgekehrt vorgegangen worden: die textimmanente Analyse des Werkes hat zu einem vertieften Verständnis der Biographie geführt, und zwar dem Aspekt der inneren Entwicklung. 267 Seiten, gebunden (Studia Romanica; Band 133/Universitätsverlag Winter 2006)
Bestell-Nr.: 14758
ISBN-13: 9783825351854
ISBN-10: 3825351858
Erscheinungsjahr: 2006
ISBN-13: 9783825351854
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