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Hahn, Torsten
Das schwarze Unternehmen
Zur Funktion der Verschwörung bei Friedrich Schiller und Heinrich von Kleist. Was macht Verschwörungen, die um 1800 "Mode und Waare" (Schiller) sind, gerade für Schiller und Kleist interessant? Die Untersuchung zeigt, dass Verschwörungsnarrative mehr als nur eine ephemere Mode sind, und beleuchtet Quellen, Funktionen und Entwicklungen. - Erzählungen von Verschwörungen sind um 1800 "Mode und Waare" (F. Schiller). Schiller selbst bedient diesen Markt als Herausgeber einer von der Forschung vernachlässigten Sammlung von Verschwörungen, nämlich die "Geschichte der merkwürdigsten Rebellionen und Verschwörungen" (1788). Diese Sammlung ist zentraler Gegenstand dieser Studie. Die Arbeit nimmt sich des populären Stoffes an und untersucht die Verschwörungsszenarien hinsichtlich ihrer Funktion im Kontext der Ausdifferenzierung gesellschaftlicher Teilsysteme, der Autonomisierung der Literatur sowie der literarischen Beobachtung von Medien und Kommunikation. Dabei zeigt sich, dass die Verschwörungsnarrative mehr als nur eine ephemere Mode sind. Die Untersuchung widmet sich der Erforschung der Quellen, der Verbreitung sowie der Interpretation der "Verschwörungsgeschichten", und sie zeigt, wie aus diesem Genre dramatische Höhenkammliteratur wird. Ihre leitende Frage lautet: Was macht Verschwörungen um 1800 und speziell für Schiller und Kleist eigentlich interessant? Die Studie gliedert sich in vier Teile: Teil I: Merkwürdige Verschwörungen; Teil II: Verschwörungsgeschichten; Teil III: Verschwörungsdramen; Teil IV: Heinrich von Kleists Verschwörungen und Meutereien. 362 Seiten, gebunden (Beiträge zur neueren Literaturgeschichte. [Folge 3]; Band 256/Universitätsverlag Winter 2008)
Bestell-Nr.: 14906
ISBN-13: 9783825355005
ISBN-10: 3825355004
Erscheinungsjahr: 2008
ISBN-13: 9783825355005
ISBN-10: 3825355004
Erscheinungsjahr: 2008
Reihe: Beiträge zur neueren Literaturgeschichte. Folge 3
Autor*in: Torsten Hahn
Sprache: Deutsch
Zustand: Neu
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Sprache: Deutsch
Zustand: Neu
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