SKULIMA Wissenschaftliche Versandbuchhandlung
Bücherbrief 178
Buchcover: Subjektivität im GlaubenBuchcover: AusgestrahltBuchcover: La traduction de la poésie allemande en français dans la première moitié ...Buchcover: WanderschaftBuchcover: Handel, Politik und GesellschaftBuchcover: Tora in der ChronikBuchcover: August Becker und die VolkskundeBuchcover: »Es schläft ein Lied in allen Dingen...«
Kundenlogin
Wenn Sie noch kein Kundenkonto haben, können Sie sich hier registrieren. Sollten Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie hier ein neues Passwort anfordern.
Buchcover Der Berliner Maler Albert Maennchen

Meurer, Alfred
Der Berliner Maler Albert Maennchen

Das dekorative Werk 1895-1918.

Von Maennchens malerischen Gestaltungen von Innenräumen und Fassaden ist zwar nur ein kleiner Teil unversehrt geblieben, doch als einer von sehr wenigen Nachlässen von Berliner Künstlern des Jugendstils und seiner Folgestile ist sein Nachlass mit einer großen Anzahl von Entwürfen, Studien, Briefen und Dokumenten weitgehend erhalten. Die Monografie wertet das Material systematisch aus und analysiert die künstlerische Entwicklung - es entsteht ein lebendiger und erkenntnisreicher Einblick in die Epoche des Jugendstils in Berlin. - Der Maler Albert Maennchen (1873-1935) zählte in der Zeit zwischen den späten 1890er Jahren und dem Ende des Ersten Weltkriegs zu den meistbeschäftigten Berliner Spezialisten für die dekorative und monumentale malerische Gestaltung von Innenräumen und Fassaden. Neben dauerhaften Bauwerken in Berlin und anderen Städten stattete er einige exponierte Beispiele der Ausstellungsarchitektur mehrerer großer Kunst-, Gewerbe- und Weltausstellungen um 1900 mit Malereien und plastischem Schmuck aus. Da diese Gebäude nach dem Ende der jeweiligen Ausstellung meist abgetragen oder umgebaut wurden und viele der für eine lange Lebensdauer konzipierten Bauwerke im Laufe der Jahrzehnte ebenfalls zerstört oder umgebaut wurden, ist von den ausgeführten Malereien Albert Maennchens nur ein kleiner Teil bis in unsere Tage unversehrt geblieben. Glücklicherweise aber blieb der künstlerische und private Nachlass des Malers mit einer großen Anzahl von Entwürfen, Studien, Briefen und Dokumenten weitgehend vollständig erhalten. Er ist damit einer von nur sehr wenigen Nachlässen von Berliner Künstlern des Jugendstils und seiner Folgestile, die bis in unsere Tage überdauert haben und der Forschung zur Verfügung stehen. Die Monografie zur dekorativen Malerei Maennchens von Alfred Meurer basiert zum großen Teil auf der systematischen Auswertung des Nachlasses. Der Autor analysiert die allgemeine Werkentwicklung und ausgesuchte Hauptwerke nach werkimmanenten, stilgeschichtlichen, ideen- und sozialgeschichtlichen Gesichtspunkten und rekonstruiert die Umstände und Bedingungen ihrer Entstehung. Durch das Einarbeiten einer sich über Jahrzehnte erstreckenden Korrespondenz zwischen Albert Maennchen und seinem ältesten Bruder, dem damals bekannten Genre- und Landschaftsmaler Adolf Maennchen, ergibt sich im Zusammenspiel mit den zahlreichen Abbildungen ein lebendiger und erkenntnisreicher Einblick in die Epoche des Jugendstils in Berlin. Der Fokus der Untersuchung liegt auf seiner dekorativen Schaffensperiode, die um 1895 mit der Beteiligungen an Aufträgen seines Bruders Adolf begann und mit den großformatigen figürlichen Deckenmalereien für das Berliner Kammergericht gegen Ende des Ersten Weltkrieges abschloss. Die Kapitel beinhalten eine Analyse der Entwicklung Albert Maennchens als dekorativer Maler in weitgehend chronologischer Folge. Wichtigen Einzelaufträgen ist jeweils ein eigener Abschnitt gewidmet. Statt eines vollständigen Werkkataloges wird eine strukturierte Übersicht über die bedeutenderen Werke und Projekte geboten, ergänzt durch stärker zusammenfassende Betrachtungen zur Stilentwicklung, bei denen auch Arbeiten von geringerer Bedeutung behandelt werden. Biografische Informationen fließen durch das Heranziehen des erhaltenen Briefwechsels allenthalben in den Text ein, da sie mit den Darstellungen über das Erlangen von Aufträgen und den Verlauf ihrer Ausführung aufs engste verwoben sind. Drei gesonderte Abschnitte widmen sich in kompakter Form den biografischen Rahmenbedingungen für das künstlerische Schaffen des Malers. Ein wichtiger Nebenaspekt der Untersuchung liegt in der Veröffentlichung von zuvor nicht zugänglichen Werken und Dokumenten. 400 Seiten mit 198 Textabb. und 70 Farbabb. auf 38 Farbtafeln, Großformat, gebunden (VDG Weimar - Verlag und Datenbank für Geisteswissenschaften 2006)
statt 39,80 €
16,80 €
inkl. MwSt., zzgl. Versand
Lieferzeit: 2-7 Tage*
Kunst im 20. Jahrhundert Kunst im 19. Jahrhundert Berlin Architektur, Städtebau

Bestell-Nr.: 15406
ISBN-13: 9783897395329
ISBN-10: 3897395320
Erscheinungsjahr: 2006
Format: Großformat
Bindungsart: gebunden
Umfang: 400 Seiten mit 198 Textabb. und 70 Farbabb. auf 38 Farbtafeln
Gewicht: 1,42 kg
* Gilt für Lieferungen nach Deutschland. Lieferzeiten für alle anderen Länder finden Sie hier.
Vorheriges Buch Zum Sachgebiet 'Kunst im 20. Jahrhundert' Nächstes Buch

Weitere Bücher im Sachgebiet »Kunst im 20. Jahrhundert«

Buchcover Situationen
Situationen
Theorien der Situation und künstlerische Praxis
Buchcover Herrliche Schwere
Riepenhoff, Kristin
Herrliche Schwere
Bildkonzepte der Herrlichkeit Gottes nach Kunstwerken von Richard Serra
Buchcover sacrificium intellectus
Bauer, Christian
sacrificium intellectus
Das Opfer des Verstandes in der Kunst von Karlheinz Stockhausen, Botho Strauß …
Buchcover Die Thyssens als Kunstsammler
Gramlich, Johannes
Die Thyssens als Kunstsammler
Investition und symbolisches Kapital (1900-1970)
Buchcover Dora Hitz
Gutgesell, Natalie
Dora Hitz
Fränkische Künstlerin, rumänische Hofmalerin, europäische Avantgardistin
Buchcover Kopfkino
Hametner, Michael
Kopfkino
15 Gespräche - Ein Porträt des Malers Hans Aichinger
Alle Titel des Sachgebietes anzeigen