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Klass, Nadine
Rechtliche Grenzen des Realitätsfernsehens
Ein Beitrag zur Dogmatik des Menschenwürdeschutzes und des allgemeinen Persönlichkeitsrechts. Vor dem Hintergrund der Entwicklung neuer Formate des Realitätsfernsehens untersucht Nadine Klass, welchen Schutz das Recht dem medialen Handeln des Einzelnen bietet und welche Grenzen es ihm setzt. Der Schwerpunkt liegt auf der vom Grundgesetz gewährleisteten Menschenwürde und dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht. - Der Wettbewerb der Fernsehsender und das Ringen um Einschaltquoten führen immer häufiger zur Entwicklung und Ausstrahlung von Fernsehformaten, die nicht nur tradierte Grenzen überschreiten, sondern auch ein erhebliches Potential für Rechtsverletzungen aufweisen. Insbesondere das Realitätsfernsehen, das all jene Formate umfasst, in denen medienunerfahrene Normalbürger in der Rolle ihrer selbst agieren und in denen Intimität und Privatsphäre besonders betroffen sind, ist immer wieder Gegenstand juristischer, medienethischer und soziologischer Debatten. Nadine Klass untersucht, welche Gründe zur Zunahme von Realitätsfernsehen geführt haben, welche Gefährdungspotentiale für die Menschenwürde und das Persönlichkeitsrecht der Protagonisten sowie unbeteiligter Dritter bestehen, welche Möglichkeiten der Staat hat, regulierend und schützend einzugreifen und welche Bedeutung dem selbstbestimmten Handeln der Teilnehmer zukommt. Vor allem wird geklärt, ob ein Menschenwürdeverstoß bei freiwilligem Handeln überhaupt denkbar ist und welche Schutzrichtungen die Menschenwürde hat. Die Autorin untersucht auch, welchen Schutz das Persönlichkeitsrecht den Beteiligten bietet bzw. welche Grenzen es ihnen setzt und welche Anforderungen an die Wirksamkeit einer zivilrechtlichen Einwilligung zu stellen sind. XXVI,419 Seiten, broschiert (Mohr Siebeck 2004) leichte Lagerspuren
Bestell-Nr.: 20918
ISBN-13: 9783161483639
ISBN-10: 3161483634
Erscheinungsjahr: 2004
ISBN-13: 9783161483639
ISBN-10: 3161483634
Erscheinungsjahr: 2004
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