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Jürgens, Anna-Sophie
Poetik des Zirkus
Die Ästhetik des Hyperbolischen im Roman. Der Zirkus als paradigmatischer Ort trickreicher Scheinerzeugung und authentischer Extremleistung lebt von der Spannung des Widerspruchs und ist ein Spielfeld vielfältiger Inszenierungen. Die Affinitäten zwischen Zirkus und Literatur lassen sich auf die der Ästhetik des Hyperbolischen inhärenten fiktionalen und narrativen Elemente zurückführen, auf seine originären, das Erdichten, Erfinden und Fingieren auslotenden Dimensionen, die als Spielarten der Lüge täuschen können und das Manegenspiel attraktiv für literarische Ausgestaltungen und Interpretationen machen. Vor dem Hintergrund der Kulturgeschichte der Manegenkunst und ihrer literarischen Traditionen, die zur Hochphase des Zirkus um 1900 unvergleichlich aufblühten, diskutiert diese erste umfassende Studie zur Zirkusliteratur seit der Postmoderne die Ästhetik des Manegenspiels in 'Zirkusromanen' und 'zirzensischen Romanen', wobei Texte von Peter Carey bis Sara Gruen typologisch differenziert und poetologisch charakterisiert werden. 452 Seiten mit 8 Tafeln, gebunden (Beiträge zur Literaturtheorie und Wissenspoetik; Band 6/Universitätsverlag Winter 2016)
Bestell-Nr.: 32060
ISBN-13: 9783825366087
ISBN-10: 3825366081
Erscheinungsjahr: 2016
ISBN-13: 9783825366087
ISBN-10: 3825366081
Erscheinungsjahr: 2016
Reihe: Beiträge zur Literaturtheorie und Wissenspoetik
Autor*in: Anna-Sophie Jürgens
Sprache: Deutsch
Zustand: Neu
Autor*in: Anna-Sophie Jürgens
Sprache: Deutsch
Zustand: Neu
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