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Lemcke, Verena
Der Begriff Verzeihen bei Vladimir Jankélévitch
Die Autorin unternimmt zunächst eine Analyse des spezifischen Wesens des Verzeihensbegriffs bei Jankélévitch, welches drei grundlegende Merkmale beinhaltet: Das Verzeihen ist für Jankélévitch immer eine unentgeltliche Gabe, ein augenblickshaftes Ereignis und eine persönliche Beziehung zwischen zwei Menschen. Mit diesen drei Merkmalen grenzt es sich von Akten wie der Entschuldigung, dem Vergessen oder der Nachsicht ab. In einen zweiten Schritt wird sodann gezeigt, inwiefern sich Jankélévitch der problematischen Frage eines Verzeihens der nationalsozialistischen Verbrechen stellt und diese letztlich als konform mit seiner Konzeption des Begriffs Verzeihen mit einem klaren "Nein" beantwortet. In einem dritten Schritt wird schließlich erörtert, was einem moralischen Menschen im Sinne Jankélévitchs im Angesicht der Geschehnisse der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft bleibt: das Erinnern dieser Geschehnisse und das Eingedenken in das zeitindifferent gültige historische Faktum der Millionen Opfer. 213 Seiten, broschiert (Epistemata. Reihe Philosophie; Band 454/Königshausen & Neumann 2008) leichte LagerspurenBestell-Nr.: 38023
ISBN-13: 9783826038679
ISBN-10: 3826038673
Erscheinungsjahr: 2008
ISBN-13: 9783826038679
ISBN-10: 3826038673
Erscheinungsjahr: 2008
Reihe: Epistemata. Reihe Philosophie
Autor*in: Verena Lemcke
Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu, leichte Lagerspuren
Autor*in: Verena Lemcke
Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu, leichte Lagerspuren
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