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Herchert, Gaby
Recht und Geltung
Zur bildungsgeschichtlichen Deutung des Begriffs der Geltung im Mittelalter. Die Frage nach der Geltung nimmt im Kontext pädagogischer Diskurse über Normen und Werte einen breiten Raum ein. Wie kann Geltung im Sinne von Verbindlichkeit im Kontext postmoderner Pluralitätsdiskussionen gedacht werden? Eröffnet der in der Theorie der Rhetorik vorgezeichnete Weg, Geltung als Zustimmung und Resultat argumentativer Vollzüge in der Beratung zu deuten, Wege, im pluralen Gefüge Normen aufzustellen und Werte zu profilieren? In dieser historisch-systematischen Untersuchung wird Geltung anhand von theoretischen und literarischen Quellentexten als originärer Rechtsbegriff in seine ursprünglichen Zusammenhänge und Bedeutungsfelder verortet. Das Mittelalter ist gekennzeichnet durch das Nebeneinander sich überlagernder und durchdringender Ordnungen, in denen unterschiedliche Auffassungen von Recht den Rahmen für mögliche Geltungsbegründungen und -ansprüche vorgeben. Geltung ist mittelalterlich plural gefasst und zu unterscheiden nach Geltungskraft, Geltungsräumen und Geltungsgründen. Sie kann metaphysisch oder magisch begründet werden, sie kann durch Konsens herbeigeführt oder autoritär durchgesetzt werden. Die historisch-geltungstheoretische Untersuchung ist angelegt als Vorstudie zu einer zeitbezogenen kritischen Theorie der Geltung. 179 Seiten, broschiert (Königshausen & Neumann 2003) leichte Lagerspuren
Bestell-Nr.: 43320
ISBN-13: 9783826025808
ISBN-10: 3826025806
Erscheinungsjahr: 2003
ISBN-13: 9783826025808
ISBN-10: 3826025806
Erscheinungsjahr: 2003
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