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Schultz, Wolfgang-Andreas
Die Heilung des verlorenen Ichs
Kunst und Musik in Europa im 21. Jahrhundert. In seinem Buch geht der Komponist und Philosoph Wolfgang-Andreas Schultz den Ursachen für die im Bereich Musik erkennbare Stagnation nach: Sie reichen weit zurück bis in eine Zeit, als in Europa bestimmte Weichenstellungen erfolgten, die das Verhältnis des Ich zum Anderen und zur Natur festlegten. Mit Bezug auf Gottfried Benns Gedicht "Verlorenes Ich", das die prägenden Erfahrungen des 20. Jahrhunderts zum Ausdruck bringt, zeigt Schultz, wie die Vorstellung eines isolierten, vom Anderen und von der Natur getrennten Ichs zur Krise der modernen Kunst führt, legt aber auch dar, dass Europa in eigenen, teilweise vergessenen Traditionen die Ressourcen finden kann, um kulturell lebendig zu bleiben. Dazu muss Europa sein Selbstbild kritisch befragen, es braucht eine neue Lesart seiner eigenen Geschichte, gerade auch der Musikgeschichte der letzten Jahrhunderte. Für die Musik bedeutet das, innerhalb der abendländischen Tradition wie auch in der Begegnung mit anderen Kulturen die Vielfalt in einer verschiedene Zeiten und Stile umfassenden, gleichwohl persönlichen Musiksprache zu vereinen. 176 Seiten, gebunden (Europa Verlag 2018) leichte Lagerspuren
Bestell-Nr.: 615235
ISBN-13: 9783958900837
ISBN-10: 3958900836
Erscheinungsjahr: 2018
ISBN-13: 9783958900837
ISBN-10: 3958900836
Erscheinungsjahr: 2018
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