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Bringazi, Friedrich
Robert Musil und die Mythen der Nation
Nationalismus als Ausdruck subjektiver Identitätsdefekte. Nationales Bewußtsein konstituiert sich - individuell wie kollektiv - aus dem Wechselspiel zweier gegenläufiger Identitätsprozesse: der Selbstbespiegelung im Eigenen und der Abgrenzung gegenüber Fremdem. In seiner interdisziplinär angelegten Studie rekonstruiert der Autor aus dem Gesamtwerk des österreichischen Dichters Robert Musil (1880-1942) eine systematische Theorie der Nation. Über die Entmystifizierung nationaler Mythen und ihrer Symbole wird die vielbeschworene 'Gemeinschaft' der Sprache, Kultur oder Rasse als ideologische HalluziNation entlarvt. Weil der Ethnozentriker seine negativen Affekte im Rassenvorurteil organisieren muß, erweist sich der Nationalismus als psychologisches System zur Kompensation subjektiver Identitätsdefekte. In neun je für sich lesbaren Essays zeigt die Arbeit, wie aktuell Musils scharfsichtige Diskurse zur (nationalen) Identität auch heute noch sind - oder gerade wieder? 654 Seiten, broschiert (Peter Lang Verlag 1998) Mängelexemplar
Bestell-Nr.: 77813
ISBN-13: 9783631332429
ISBN-10: 3631332424
Erscheinungsjahr: 1998
ISBN-13: 9783631332429
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