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Buchcover Ordnung im Zwielicht

Waldenfels, Bernhard
Ordnung im Zwielicht

Waldenfels zielt darauf, das durch die Grenzen der Ordnung Ausgeschlossene - das Fremde, Unsichtbare, Unhörbare - in den Blick zu nehmen: in vorsichtigen Annäherungen, zu denen die Sprache der Mythen, Fiktionen und die Metaphorik der Kosmogonien einige Proben liefern. - Der Gedanke einer zwielichtigen Ordnung, die ermöglicht, indem sie verunmönglicht, die eingrenzt, indem sie ausschließt, die formt, idem sie verformt, geht wie ein roter Faden durch Waldenfels Untersuchungen. Erprobt wird dieser Gedanke vorwiegend an kulturell-sozialen Ordnungen, so wie sie sich in der abendländischen Tradition herausgebildet haben. Doch sprechen viele Indizien dafür, daß auch anderenorts, so etwa im Bereich physischer, vitaler und formaler Ordnungen, ein entsprechendes Umdenken im Gange ist und daß auch andere Kulturen von ähnlichen Problemen nicht verschont bleiben. Eine Ordnung, die es gibt, die aber auch anders sein könnte, die ermöglicht, indem sie verunmöglicht, die eingrenzt, indem sie ausschließt, gerät ins Zwielicht. Weder umfasst sie das Ganze noch findet sie letzte Begründungen. Sie streift das Chaotische, ohne der Willkür zu verfallen. Darin liegen Keime für zündende Ideen wie: Schwellenerfahrung, offene Anknüpfung im Reden und Tun, ein Antworten vor jedem Begründen, ein Widerstreit vor jedem Widerspruch, eine kreative Verformung des Gegebenen. Die Grenzen der Ordnung lassen Raum für Überschüsse des Außerordentlichen, Fremden, für das Unsichtbare, Unhörbare, Unsagbare. Die einzelnen Etappen dieses Denkens in Übergängen sind eng aufeinander bezogen und beginnen mit einem heuristischen Vorspiel. Soll der Blick über die Schwelle der Ordnung sich nicht sogleich in Selbstspiegelungen verfangen, bedarf es vorsichtiger Annäherungen, zu denen die Sprache der Mythen, prähistorische und paläontologische Streifzüge, literarische Fiktionen, die Metaphorik der Kosmogonien und die Suche nach offenen Stellen im Gesprächs- und Handlungsnetz einige Proben liefern. Autoren wie Bachtin, Benjamin, Canguilhem, Foucault, Goffman, Goldstein, Jakobson, Leroi-Gourhan oder Merleau-Ponty geben den Ton an. Bildvariationen von Goya bis Escher steuern exemplarische Ordnungsmuster bei. 2., um ein neues Vorwort ergänzte Auflage. 243 Seiten mit 10 Abb., gebunden (Übergänge; Band 61/Wilhelm Fink Verlag 2013) leichte Lagerspuren
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Philosophie des 20./21. Jahrhunderts Husserl, Phänomenologie

Bestell-Nr.: 95820
ISBN-13: 9783770556298
ISBN-10: 3770556291
Erscheinungsjahr: 2013
Auflage: 2., um ein neues Vorwort ergänzte Auflage
Bindungsart: gebunden
Umfang: 243 Seiten mit 10 Abb.
Gewicht: 418 g
Verlag: Wilhelm Fink Verlag
Reihe: Übergänge
Autor*in: Bernhard Waldenfels
Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu, leichte Lagerspuren
Buchcover: Philosophisches Tagebuch
* Gilt für Lieferungen nach Deutschland. Lieferzeiten für alle anderen Länder finden Sie hier.

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