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Strittmatter, Ellen
Poetik des Phantasmas
Eine imaginationstheoretische Lektüre der Werke Hartmanns von Aue. Erst die Gegenwart eines Vorstellungsbildes stellt mittelalterlicher Wahrnehmungs- und Erkenntnistheorie zufolge die Voraussetzung für das Verstehen dar. Ohne den feinstofflichen Abdruck, der sich im Wahrnehmungsapparat bildet, wenn die äußeren Sinne ('sensus exteriores') Informationen an die inneren Sinne ('sensus interiores') vermitteln, ist Denken nicht möglich. Wenn Wahrnehmen und Erkennen an die Präsenz eines Phantasmas gebunden sind, wenn der semantische Gehalt der Sprache selbst das Vorhandensein eines Vorstellungsbildes voraussetzt, lässt sich auch das Dichten als Reorganisation der inneren Bilder verstehen, als Produktionsprozess, der die eigenen Bedingungen nachzeichnet und ins Bild setzt. Die Studie untersucht am Werk Hartmanns von Aue, wie sich das erkenntnistheoretische Problem der Phantasmen-Bildung in einer Kultur, deren pikturale wie literarische Werke Rücksicht auf die Darstellbarkeit durch Prozesse innerer Verbildlichung nehmen müssen, poetisch umsetzen lässt. 422 Seiten mit 11 Textabb. und vier Tafeln, gebunden (Studien zur historischen Poetik; Band 15/Universitätsverlag Winter 2013)
Bestell-Nr.: 15190
ISBN-13: 9783825361976
ISBN-10: 3825361977
Erscheinungsjahr: 2013
ISBN-13: 9783825361976
ISBN-10: 3825361977
Erscheinungsjahr: 2013
Bindungsart: gebunden
Umfang: 422 Seiten mit 11 Textabb. und vier Tafeln
Gewicht: 771 g
Verlag: Universitätsverlag Winter
Umfang: 422 Seiten mit 11 Textabb. und vier Tafeln
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