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Neu im AngebotHanekamp, Gerd
Protochemie
Vom Stoff zur Valenz. Hanekamp zielt darauf ab, eine Wissenschaftstheorie der Chemie zu entwickeln. Insbesondere am Valenzbegriff macht er deutlich, dass eine wissenschaftsgeschichtliche Heuristik, die Rekonstruktion der begrifflichen Grundlagen, die unverzichtbare Basis dafür darstellt. - Die Chemie ist von der Wissenschaftstheorie bisher sträflich vernachlässigt worden. Eine Beschäftigung mit den "Nachbardisziplinen" Physik und Biologie schien - nicht zuletzt der weltanschaulichen Implikationen wegen - der philosophischen Reflexion würdiger. Mit diesem Band soll ein Beitrag dazu geleistet werden, diesem Missverhältnis abzuhelfen, indem eine Wissenschaftstheorie der Chemie entwickelt wird. Die Unverzichtbarkeit einer wissenschaftsgeschichtlichen Heuristik - besonders für über die Grundbegriffe hinausgehende Rekonstruktionsbemühungen - wird dabei deutlich. - Der Valenzbegriff begegnet einem Studierenden der Chemie vom ersten Semester an bis zum Ende des Studiums immer wieder. Schaut man sich nach verbindlichen Einführungen um, so stellt man fest, dass unter dem Begriff der Valenz mehrere Begriffe zusammengefasst, diese aber nicht alle eindeutig definiert und differenziert werden. Es scheint, dass man den Valenzbegriff und dessen Unterbegriffe durch die Sozialisation als Chemiker(in), d.h. durch das Kennenlernen von Kontexten, in denen der Valenzbegriff verwendet wird, zu gebrauchen lernt. Die Frage ist, ob das ausreicht. Allgemein: Kann auf die eindeutige Einführung wissenschaftlicher Begriffe verzichtet werden? Genügt das 'intuitive' Verstehen innerhalb einer 'scientific community'? Gerd Hanekamp vertritt die These, dass schon die von allen Wissenschaftlern zumindest implizit vertretenen Ansprüche es rechtfertigen, mehr zu verlangen, nämlich eine nachvollziehbare, d.h. explizit lehr- und lernbare Terminologie. Demnach muss geklärt werden, worin diese Ansprüche bestehen und warum sie begriffliche Klarheit implizieren. Dazu wiederum müssen die entsprechenden wissenschaftstheoretischen Grundlagen zur Verfügung stehen. Alle Methoden und Begriffe sollen eingeführt und da, wo dies nur skizzenhaft geschehen kann, ohne den Rahmen der Arbeit zu sprengen, auf weiterführende Arbeiten verwiesen werden. Auch eine Rekonstruktion der begrifflichen Grundlagen der Chemie - beginnend mit dem Stoffbegriff - gehört zu den notwendigen Vorarbeiten. Erst wenn diese Grundlagen vorhanden sind, kann der Status des Valenzbegriffes geklärt werden, d.h., kann eine 'Verwendung' im Zusammenhang der normativen Grundlagen der Chemie unterschieden werden von der in empirischen Aussagen. Nur so wird es möglich sein, die Termini zu verstehen, die unter dem Valenzbegriff subsumiert werden und ohne klare Differenzierung zu Missverständnissen und Verwirrung führen. Die Untersuchung gliedert sich in fünf Kapitel und einen Anhang: 1. Einleitung; 2. Wissenschaftstheoretische Grundlagen; 3. Protochemie; 4. Zur Geschichte des Valenzbegriffs; 5. Der Valenzbegriff - Eine Rekonstruktion; Anhang: Der Temperaturbegriff. 261 Seiten mit einigen Abb., broschiert (Epistemata. Reihe Philosophie; Band 215/Königshausen & Neumann 1997) leichte Lagerspuren
Bestell-Nr.: 15763
ISBN-13: 9783826013225
ISBN-10: 3826013220
Erscheinungsjahr: 1997
ISBN-13: 9783826013225
ISBN-10: 3826013220
Erscheinungsjahr: 1997
Bindungsart: broschiert
Umfang: 261 Seiten mit einigen Abb.
Gewicht: 426 g
Verlag: Königshausen & Neumann
Umfang: 261 Seiten mit einigen Abb.
Gewicht: 426 g
Verlag: Königshausen & Neumann
Reihe: Epistemata. Reihe Philosophie
Autor*in: Gerd Hanekamp
Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu, leichte Lagerspuren
Autor*in: Gerd Hanekamp
Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu, leichte Lagerspuren
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