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Holm, Axel
Grenzgänger der Moderne
Ernst Jüngers Aufbruch zur Individuation 1939-1943. Eine tiefenpsychologische Untersuchung mit C. G. Jung. Ernst Jünger hat in der Zeit des Zweiten Weltkriegs einen tiefen Persönlichkeitswandel erfahren, der sich in dem sehr persönlichen Tagebuch "Strahlungen" widerspiegelt, das die intimsten Dinge, wie Beziehungen und Träume, mit den Vorgängen im besetzten Paris verknüpft. Jüngers Erleben des Krieges ist nun ein völlig anderes als im Ersten Weltkrieg. Vor allem auf Jüngers Träume gestützt, soll mit den tiefenpsychologischen Mitteln von C. G. Jung der Nachweis geführt werden, dass Jüngers Persönlichkeitswandel einem Muster folgt, das zutiefst archetypisch ist und deshalb für viele Menschen verbindlich sein könnte. Mit der Aufmerksamkeit für das 'Innen', für das 'Ungesonderte' und in derselben naturphilosophischen Tradition wird Jünger in einem kollektiven Umbruch gesehen. In den Träumen erkennt der Autor Marksteine der Entwicklung zum authentisch individuierten Menschen, der auf den Weg kommt, sein Anderes, den unbewussten Pol der Seele, zu integrieren. Es wird ein Unterstrom einer Begabung zu einem 'erotischen Weltverhältnis' deutlich. Aus diesem entspringt die Zuwendung zur anima mundi, der 'Weltseele', wie auch zu realen Menschen. 115 Seiten, broschiert (Königshausen & Neumann 2003) leichte Lagerspuren
Bestell-Nr.: 36816
ISBN-13: 9783826025471
ISBN-10: 3826025474
Erscheinungsjahr: 2003
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ISBN-10: 3826025474
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