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Huck, Oliver
Das musikalische Drama im 'Stummfilm'
Oper, Tonbild und Musik im Film d'Art. Exemplarisch arbeitet Huck heraus, wie Filme, die direkt auf Opern rekurrieren, einen spezifischen Rezeptionsmodus prägen und zur Herausbildung eines künstlerischen Films als "Gesamtkunstwerk" beitragen, indem sie u.a. originale Filmmusik und Opernmotive kombinieren. - Sechs exemplarische Studien zur Musik in Filmen, die auf Wagners Musikdramen, Gounods 'Faust' und Bizets 'Carmen' sowie den Opern des Verismo basieren, sowie zu den Anfängen der musikalischen Begleitung des künstlerisch ambitionierten Films in Frankreich, Italien und Deutschland werden durch eine kurze Geschichte der Oper im frühen Film und einen Ausblick auf "Kino-Bilder" und Musik bei Wagners Erben abgerundet. Die Analogiebildung zwischen einem von Musik begleiteten Stummfilm und der Oper ist in Europa eine vor allem deutsche Perspektive. Sie ist ohne Richard Wagners Konzeption des musikalischen Dramas als Gesamtkunstwerk nicht denkbar. Wenn die Oper vielfach zum Vergleich herangezogen wurde, obwohl Gesang zur Begleitung von Filmen (wie etwa in den Tonbildern und Lichtspielopern) eine Ausnahme bildete, so weil eine Reihe von frühen Filmen auf Sujets zurückgreift, die durch die Oper bekannt waren. Jene Filme, die direkt auf Opern rekurrieren, prägen einen Rezeptionsmodus kompilierter Filmmusik als ein Netz intertextueller Verweise aus. Sie leisten damit ebenso wie jene Films d'Art, die sich nach dem Vorbild der Oper der Vermarktung einer Medienkombination aus Klavierauszügen originaler komponierter Filmmusik, Libretti und Leitmotivtafeln bedienen, einen zentralen Beitrag zur Herausbildung eines künstlerischen Films als "Gesamtkunstwerk". X,338 Seiten mit einigen Notenbeispielen sowie 16 Tafeln, gebunden (Olms Verlag 2012)
Bestell-Nr.: 60507
ISBN-13: 9783487148465
ISBN-10: 3487148463
Erscheinungsjahr: 2012
ISBN-13: 9783487148465
ISBN-10: 3487148463
Erscheinungsjahr: 2012
Bindungsart: gebunden
Umfang: X, 338 Seiten mit einigen Notenbeispielen sowie 16 Tafeln
Gewicht: 896 g
Verlag: Olms Verlag
Umfang: X, 338 Seiten mit einigen Notenbeispielen sowie 16 Tafeln
Gewicht: 896 g
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