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Buchcover De Mutatione Monetarum: Tractatus/Traktat über Geldabwertungen

Nicolas von Oresme
De Mutatione Monetarum: Tractatus/Traktat über Geldabwertungen

Lateinisch/Deutsch. Übersetzt von Wolfram Burckhardt. Mit einem Nachwort von Martin Burckhardt.

Der "Tractatus de Mutatione Monetarum", auch bekannt unter dem Titel "De origine, natura, iure et mutationibus monetarum", gilt als eine der wichtigsten ökonomischen Schriften des 14. Jahrhunderts. Der Autor fragt, wie der Zeichenkörper des Geldes überhaupt beschaffen sein muss, um zu funktionieren. Als Grundlagentext der Politischen Ökonomie erweist der Text seine Aktualität und schlägt eine Brücke zu den geldpolitischen Diskussionen und Problemen heutiger Zeit. Der lateinische Text folgt der Ausgabe Paris 1864. - Nicolas von Oresme entzieht die Frage des Geldes der moralischen Sphäre und überantwortet sie der nackten und räderwerkartigen Vernunft. Damit aber ist erstmals vom Geld (und nicht vom Problem des Geldes) die Rede. Nicht mehr die Ethik führt hier das Wort, sondern die konstruktive Vernunft. So entrollt sich die Fragestellung, die Oresme in seinem "De Mutatione Monetarum" aufwirft, im Wesentlichen als die Frage nach der Technologie des Geldes: nämlich wie der Zeichenkörper des Geldes überhaupt beschaffen sein muss, um zu funktionieren. Weil die Fürsten und Könige seit alters her autorisiert waren, Geld zu emittieren, und weil es ihnen freistand, sich dazu eines beliebigen, also auch minderwertigen Materials zu bedienen, ging das 14. Jahrhundert als das Zeitalter der Falschmünzerkönige in die Geschichte ein. Denn jeder Herrscher war versucht, sein ausgehöhltes Feudalsystem mit dem Geld seiner Nachbarn zu finanzieren: indem er das höherwertige Geld aufkaufte und mit schlechterer Mischung wieder neues Geld herstellte - ein Teufelskreis, der Unruhen und Währungskriege zur Folge hatte. Vor diesem Hintergrund ist der "Traktat über Geldabwertungen" des Nicolas von Oresme eine Geldtheorie dieses krisengerüttelten 14. Jahrhunderts und gleichzeitig auch ein Meilenstein zur Bildung des neuzeitlichen Staates. Nicht das Politische, sondern die Frage, wie ein Währungsraum beschaffen sein muss, erweist sich dabei als das konstitutive Element. VIII,121 Seiten mit vier Abb., Leinen (Kulturverlag Kadmos 1999)
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Philosophie des Mittelalters Politische Theorie Wirtschaftswissenschaften Gesellschaftstheorie Spätmittelalter Bestseller 2025

Bestell-Nr.: 96100
ISBN-13: 9783931659066
ISBN-10: 3931659062
Erscheinungsjahr: 1999
Bindungsart: Leinen
Umfang: VIII, 121 Seiten mit vier Abb.
Gewicht: 191 g
Verlag: Kulturverlag Kadmos
Autor*in: Nicolas von Oresme
Sprachen: Deutsch, Latein
Zustand: Neu
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