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Buchcover Hilbigs Bilder

Hilbigs Bilder

Essays und Aufsätze. Hrsg. von Peter Braun und Stephan Pabst in Zusammenarbeit mit dem Lese-Zeichen e.V.

Wolfgang Hilbig hat immer wieder über Bilder und Künstler geschrieben, und immer wieder hat seine Bildsprache bildende Künstler zu eigenen Arbeiten inspiriert. Der Band dokumentiert dieses Wechselspiel. Hilbig und die bildenden Künste: Schriftstellerkollegen, Malerfreunde, Literaturwissenschaftler über die gewaltigen Wort- und Bildwelten Wolfgang Hilbigs. Der Band gliedert sich in vier Abschnitte: Hilbig lesen - Poetik der Bilder - Bilder über Bilder - Bildfelder. "Mit dem schmalen Band ist eine ins Zentrum von Hilbigs Gesamtwerk führende Schneise angelegt worden" (Wolfgang Albrecht in IFB - Rezensionsorgan für Bibliothek und Wissenschaft). - Wolfgang Hilbig zählt sicher zu den außergewöhnlichsten Erscheinungen der deutsch-deutschen Literaturgeschichte am Ende des 20. Jahrhunderts. Er war ein Dichter, der in der Traditionslinie Novalis - Rimbaud - Trakl - Kafka steht und zugleich lange Jahre in den Braunkohlerevieren Sachsens als Heizer arbeitete. Kein Autor hat eine derart schwarze Sprache für die DDR gefunden. Hilbig hat immer wieder über Bilder geschrieben, zu denen er sich hingezogen fühlte, ebenso über Künstler, mit denen er befreundet war. Und andersherum hat seine gewaltige Bildsprache bedeutende bildende Künstler zu eigenen Arbeiten inspiriert. Der Band »Hilbigs Bilder« dokumentiert dieses Wechselspiel. Er bringt die Gedichte und Prosatexte Hilbigs über Bilder - z. B. von Ernst Barlach, Gerhard Altenbourg und Gil Schlesinger - mit den Bildern zusammen. Zudem beschreiben Freunde und Schriftstellerkollegen wie Uwe Kolbe, Andreas Koziol und Gert Neumann ihre Leseerfahrungen mit den Texten von Wolfgang Hilbig. Schließlich spüren junge Lyriker, wie Nancy Hünger und Jan Röhnert, seiner eigentümlichen Bildlichkeit nach und verschiedene Literaturwissenschaftler reflektieren deren poetische Implikationen. - Aus dem Inhalt: Einleitendes: Gert Neumann: Vermögen. - Roland Frenzel: Abbildungen. -- I. Hilbig lesen: Andreas Koziol: »1979«. Frühe Erfahrungen mit Wolfgang Hilbig. - Nancy Hünger: Die Stunde der Schatten. Zu Wolfgang Hilbig und seiner Erzählung "Alte Abdeckerei". - Jürgen Wölbing: die aufgabe. -- II. Poetik der Bilder: Anja Oesterhelt: Wolfgang Hilbigs Prosa des Bildes. - Birgit Dahlke: Fermes. - Peter Braun: Instabile Bilder. "Die Kunde von den Bäumen" als Künstlerbuch. - Olaf Nicolai: Die Kunde von den Bäumen. - Horst Hussel: Die Flaschen im Keller. -- III. Bilder über Bilder: Urs Graf: Landschaft mit Felsen und Burg. - Wolfgang Hilbig: Stätten. - Jan Röhnert: "gewachsen zu niemands behausung". Wolfgang Hilbig sieht »Stätten« in Urs Grafs Felslandschaft. - Ernst Barlach: Der Schwebende. - Wolfgang Hilbig: barlach. - Martin Straub: Eine poetische Ortserkundung. Zu Wolfgang Hilbigs Gedicht "barlach". - Strawalde: Radierung. - Wolfgang Hilbig: natur morte. - Gerhard Altenbourg: der hügel schatten in dir. - Wolfgang Hilbig: Der Garten von Gerhard Altenbourg. - Uwe Kolbe: "Der Garten von Gerhard Altenbourg". Ein Gedicht von Wolf gang Hilbig. -- IV. Bildfelder: Volker Hanisch: Wolfgang Hilbig. Heimatbild und Heimatwelt. - Peter Neumann: Standbilder vom Stadtrand. Wolfgang Hilbigs urbane Bilderwelten. - Gil Schlesinger: aus dem Zyklus Odysseus. - Stephan Pabst: Hilbig am Meer. - 172 Seiten mit 19 Farb- und s/w-Abb., gebunden (Wallstein Verlag 2013) leichte Lagerspuren
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Literatur nach '45 Kunst im 20. Jahrhundert Studium Generale - Literatur und Sprache Studium Generale - Kunst- und Kulturgeschichte

Bestell-Nr.: 128465
ISBN-13: 9783835313286
ISBN-10: 3835313282
Erscheinungsjahr: 2013
Bindungsart: gebunden
Umfang: 172 Seiten mit 19 Farb- und s/w-Abb.
Gewicht: 354 g
Verlag: Wallstein Verlag
Herausgeber*innen: Peter Braun, Stephan Pabst, Lese-Zeichen e.V
Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu, leichte Lagerspuren
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