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Subjekte und Gesellschaft
Zur Konstitution von Sozialität. Für Günter Dux. Hrsg. von Bettina Bretzinger, Ulrich Wenzel und Klaus Holz.Während sich die Beiträge dieses Bandes einzelnen Fragen einer historisch-genetischen Theorie zuwenden und diese teils im Kontrast, teils in Übereinstimmung mit der Dux´schen Theorie beantworten, fasst die Einleitung drei systematische Argumentationsgänge zusammen. Sie fokussieren (1) die anthropologische Bestimmung des Menschen, (2) die Theorie der Kultur und Religion sowie (3) den Begriff der Macht, der eine zentrale Rolle in Dux´ Rekonstuktion der Gesellschaftsgeschichte spielt. - Wie keine andere Soziologie rückt das Gesamtwerk von Günter Dux, dem die Beiträge dieses Bandes gewidmet sind, die Frage nach der Gesellschaft in den Horizont ihrer historischen Genese. Will man erklären, was ist - so der Grundsatz seines Werkes -, muss man rekonstruieren, wie es entstanden ist. Das gilt für einzelne soziale Elemente (etwa Handlungen und Normen), für Sozialstrukturen (etwa Staaten und Geschlechterverhältnisse) und für kulturelle Phänomene (etwa Weltbilder und Religionen) ebenso wie für die soziokulturelle Lebensform der Menschheit insgesamt. Dies gilt auch für den Grundsatz der Dux´schen Theorie selbst. Die Strategie, die Gesellschaft durch eine Rekonstruktion ihrer Genese zu erklären, ist selbst Resultat eines spezifischen historischen Prozesses. Die Entstehung der modernen Gesellschaft durch die naturwissenschaftliche, die industrielle und die politischen Revolutionen wird von einem Umbruch im Weltverständnis begleitet. Von Descartes bis Hegel, von Hobbes bis Marx wird die Einsicht entfaltet: Die Welt des Menschen konvergiert auf den Menschen. Durch sein eigenes Tun, Begehren und Denken entsteht die Welt, in der er handelt, wünscht und sich versteht: Der Mensch selbst ist der Konstrukteur seiner Lebensform. Daher werden sowohl die Grundlagen der soziokulturellen Lebensform als auch die Lebensformen, die im Laufe der Geschichte entstanden sind, durch eine historisch-genetische Rekonstruktion einsichtig. Dieser Ansatz ist einerseits anthropologisch, andererseits erkenntniskritisch begründet. - Aus dem Inhalt: Klaus Holz und Ulrich Wenzel: Einleitung. Handlungen und Subjekte in der historisch-genetischen Theorie. - Tilmann Sutter: Sozialisationstheorie und Gesellschaftsanalyse. Zur Wiederbelebung eines zentralen soziologischen Forschungsfeldes. - Ilja Srubar: Handeln, Denken, Sprechen. Der Zusammenhang ihrer Form als genetischer Mechanismus der Lebenswelt. - Alfons Bora: »Whatever its causes« - Emergenz, Koevolution und strukturelle Kopplung. - Stein Bråten: Beteiligte Spiegelung. Alterzentrische Lernprozesse in der Kleinkindentwicklung und der Evolution. - Christopher R. Hallpike: Absolutismus und Konstruktivismus. Einige Überlegungen zur Entstehung von Ordnungsmustern. - Klaus Holz und Ulrich Wenzel: Struktur und Entwicklung. Zur Methodologie der Rekonstruktion von Kultur. - Gebhard J. Selz: Die Spur der Objekte. Überlegungen zur Bedeutung von Objektivierungsprozessen und Objektmanipulationen in der mesopotamischen Frühgeschichte. - Bernd Remmele: Das Maschinenparadigma irn Umbruch der Logiken. - Heinz-Jürgen Niedenzu: Die "Große Evolution" und die Humangeschichte. Überlegungen zur Verknüpfung von Evolutions- und Entwicklungstheorie bei Norbert Elias. - Georg Vobruba: Souveränität und Unterlegenheit. Zur Akzeptanz von Mehrheitsentscheidungen in der Europäischen Union. - Gerda Bohmann: Radikaler Islamismus - beharrlicher Traditionalismus, oder Aufbruch in die Moderne? Eine historisch-genetische Provokation. - Helmut Fahrenbach: Anthropologie - Normativität - Moral. Genetisch-strykturelle Zusammenhänge und geltungstheoretische Differenzierungen. - Thomas Luckmann: Von der »Entstehung« persönlicher Identität. - 407 Seiten, broschiert (Velbrück Wissenschaft 2003)
Bestell-Nr.: 130060
ISBN-13: 9783934730656
ISBN-10: 3934730655
Erscheinungsjahr: 2003
ISBN-13: 9783934730656
ISBN-10: 3934730655
Erscheinungsjahr: 2003
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