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Buchcover Institut und Prinzip

Behrends, Okko
Institut und Prinzip

Siedlungsgeschichtliche Grundlagen, philosophische Einflüsse und das Fortwirken der beiden republikanischen Konzeptionen in den kaiserzeitlichen Rechtsschulen. Ausgewählte Aufsätze. Hrsg. von Martin Avenarius, Rudolf Meyer-Pritzl und Cosima Möller.

"Eine imposante Sammlung dessen, was [Behrends] in vier Jahrzehnten zum antiken römischen Privatrecht geschrieben hat, einer der wichtigsten Grundlagen unseres heutigen Rechts. Es geht zum Beispiel um das immer wieder neue Thema der beiden sogenannten »Rechtsschulen« am Anfang der Kaiserzeit, die Sabinianer und Prokulianer, Gruppen von Juristen, über deren Bedeutung man sich bis heute streitet. [...] Okko Behrends, ein Schüler Wieackers, ist einer der letzten, die sich ihr ganzes Leben dem römischen Recht widmen konnten" (Uwe Wesel in der F.A.Z.). Zunächst bietet das Werk fünf grundlegende Aufsätze zur Methodik; es schließen sich 14 Aufsätze zu Dogmatik und geschichtlichen Grundlagen an, gegliedert in die Themenfelder Personenrecht, Sachenrecht und Schuldrecht. Vier Biografien zu Personen der antiken Rechtsgeschichte (Cicero, Mucius, Servius, Gaius) runden den Band ab, der durch Stichwort- und Quellenregister erschlossen wird. -- Aus dem Inhalt: Institutionelles und prinzipielles Denken im römischen Privatrecht. - Struktur und Wert. Zum institutionellen und prinzipiellen Denken im geltenden Recht. - Gesetz und Sprache. Das römische Gesetz unter dem Einfluß der hellenistischen Philosophie. - Der Kommentar in der römischen Rechtsliteratur. - Das Werk Otto Lenels und die Kontinuität der romanistischen Fragestellungen. Zugleich ein Beitrag zur grundsätzlichen Überwindung der interpolationistischen Methode. -- Das Vindikationsmodell als »grundrechtliches« System der ältesten römischen Siedlungsorganisation. Zugleich ein Beitrag zu den ältesten Grundlagen des römischen Personen-, Sachen- und Obligationenrechts. - Der römische Weg zur Subjektivität. Vom Siedlungsgenossen zu Person und Persönlichkeit. - Prinzipat und Sklavenrecht. Zu den geistigen Grundlagen der augusteischen Verfassungsschöpfung. -- Bodenhoheit und privates Bodeneigentum im Grenzwesen Roms. - Das nexum im Manzipationsrecht oder die Ungeschichtlichkeit des Libraldarlehens. - Die allen Lebewesen gemeinsamen Sachen (res communes omnium) nach den Glossatoren und dem klassischen römischen Recht. -- Der ungleiche Tausch zwischen Glaukos und Diomedes und die Kauf-Tausch-Kontroverse der römischen Rechtsschulen. - Die Rechtsformen des römischen Handwerks. - Die Arbeit im römischen Recht. Zur Frage ihrer rechtlichen Einordnung und moralischen Bewertung. - Fremdbestimmte und eigenverantwortliche Arbeit. Die rechtstheoretischen und rechtsethischen Grundlagen des Arbeitsvertrags und des Auftrags im römischen Recht. - Die bonafides im mandatum. Die vorklassischen Grundlagen des klassischen Konsensualvertrags Auftrag. - Überlegungen zum Vertrag zugunsten Dritter im römischen Privatrecht. - Die condictio causa data causa non secuta. Ihr familienrechtlicher Tatbestand im klassischen Bereicherungssystem und ihre Erweiterung zur Kondiktion wegen Zweckverfehlung unter vorklassischem Einfluß. - Feste Regelungsstruktur oder auslegungsfähiges Pflichtenverhältnis. Exegesen zu den beiden Vertragsbildern des römischen Verkehrsrechts am Beispiel der bezifferten Gefahrübernahme für überlassene Sachen. Zwei Bände, zus. 1.038 Seiten, broschiert (Wallstein Verlag 2004)
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Rechtsgeschichte der Antike Privatrecht

Bestell-Nr.: 47010
ISBN-13: 9783892448327
ISBN-10: 3892448329
Erscheinungsjahr: 2004
Bände: 2
Bindungsart: broschiert
Umfang: 1.038 Seiten
Gewicht: 1,72 kg
Verlag: Wallstein Verlag
Autor*in: Okko Behrends
Herausgeber*innen: Martin Avenarius, Rudolf Meyer-Pritzl, Cosima Möller
Sprache: Deutsch
Zustand: Neu
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