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Holz, Harald
Fundamentalhumanismus
Variationen zum Thema einer Umwertung der Werte. Basierend auf seinem Aufweis eines durch einen Absolutheitshorizont geprägten neuen Humanitätsbewusstseins entwickelt der Autor Grundzüge einer Handlungstheorie. - Nicht Gott "abzuschaffen", wie A. Comte und L. Feuerbach es in ihren Theorien darzulegen versuchten, oder wie Nietzsche den "Tod Gottes" in praktischer Hinsicht festzustellen, gibt den inneren Sinn der europäischen Geistesgeschichte der Neuzeit wieder, sondern die Einsicht, dass das, was die bisherigen Zeitalter unter "Gott" verstanden, immer schon "wir selbst" waren und sind. Die anamnestische, erst langsam und mühsam sich Bahn brechende Absolutheit des Menschen schließt in sich zugleich die Einsicht einer prinzipiellen Einheit von Geist- und Leibpol, von Individualität und Gattungsnatur des Menschseins. - Dem entsprechen die handlungstheoretischen Perspektiven: Als werdendes Absolutum ist die konstitutive Linie des Menschseins, hinter allen Divergenzen und Konflikten, der Entwurf seines Selbst-Sinnes auf eine - infinitesimal - vollkommen sein sollende Zukunft hin. - Sinnbegriff, Goldene Regel als Gesinnungsgrösse, sowie Ideologiekritik: Dies sind nur einige, wenn auch die wichtigsten Konstitutiva dessen, was hier zusammenfassend "Humanismus" genannt wird. - Anschaulich und evokativ gewinnt dies Gestalt im Mythos vom göttlichen Menschen. VII,340 Seiten, broschiert (Peter Lang Verlag 1990) Mängelexemplar
Bestell-Nr.: 5329
ISBN-13: 9783261039767
ISBN-10: 3261039760
Erscheinungsjahr: 1990
ISBN-13: 9783261039767
ISBN-10: 3261039760
Erscheinungsjahr: 1990
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