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Erbsünde
Neue Zugänge zu einem zwielichtigen Begriff. Hrsg. von Eva Harasta.Zehn Beiträge stellen den Gedanken der Ursünde theologisch in Frage und diskutieren, was er zur Rede von der Erlösung und zum Aufbau eines 'realistischen' Vertrauens in den Menschen beitragen kann. - Sünde und Schuld werden nicht nur als menschliches Handeln erfahren, sondern zutiefst auch als Verhängnis, dem sich Menschen ausgeliefert fühlen. Diese beunruhigende Erfahrung möchte der dogmatische Gedanke der "Erbsünde" auf den Begriff bringen. Die Erbsünde verweist darauf, dass menschliches Leben, Tun und Denken unhintergehbar brüchig und zweideutig sind. Wie lässt sich dieser Kern des Erbsündegedankens heute neu erschließen, sodass die Erbsünde zu einem in der richtigen Weise "irritierenden" gegenwärtigen theologischen Zeugnis von der Sünde beiträgt? Aus dem Inhalt: Markus Höfner: Sünde und Endlichkeit. Zu Heideggers Auseinandersetzung mit Augustin. - Matthias D. Wüthrich: Zwinglis Kritik an der traditionellen Erbsünde und ihre Barth'sche Rezeption. - Christian Polke: Die Fehlbarkeit des Menschen und die Frage nach Gott. Hermeneutik der Erbsünde nach Paul Ricoeur. - Christoph Seibert: Von der Macht und Ohnmacht des Tuns. Annäherung an die Lehre von der Erbsünde in ethischer Perspektive. - Brian Brock: Was ist ursprünglich an der Ursünde? Anti-Doxologie und der Leib der Sünde. - Attila Borsi: Erbsünde und Postmoderne. Eine reformierte Perspektive. - Olaf Rölver: Rettung aus Sünde und Tod. Zur Pragmatik von Röm 5,12-21. - Eva Harasta: Der neue Adam. Ein christologischer Zugang zur Ursünde. - Florian Höhne: Verkehrtes Erfahren. Erbsünde und Filmrezeption. - Shuying Shih: Über die Erbsünde. Eine Perspektive aus Taiwan mit besonderer Berücksichtigung der Erfahrung von Frauen. XIV,222 Seiten, broschiert (Neukirchener Theologie 2012) leichte Lagerspuren
Bestell-Nr.: 65315
ISBN-13: 9783788725662
ISBN-10: 3788725664
Erscheinungsjahr: 2012
ISBN-13: 9783788725662
ISBN-10: 3788725664
Erscheinungsjahr: 2012
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