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Becirovic, Muamer
Clemens Wenzel von Metternich - oder Das Gleichgewicht der Mächte
Das Buch wirft ein neues Licht auf den Staatsmann und Menschen Metternich und ist zugleich ein Lehrstück für die Außenpolitik von heute. »Es gibt nur zwei Mächte in der Welt, den Säbel und den Geist. Auf die Dauer wird der Säbel immer vom Geist besiegt«, verneigte sich Napoleon verbal ein letztes Mal vor seinem größten Gegenspieler, der ihn besiegt hatte, und fügte hinzu: »Metternich ist der einzige Staatsmann, den es in Europa seit der Revolution gegeben hat«. Fünf Koalitionen hatten sich gegen Napoleon erhoben, und Napoleon hatte sie alle zerschlagen, aber die letzte, von Metternich geschmiedet, zusammengehalten und ins Feld geführt, besiegte den Korsen schließlich. Weil Metternich nicht nur geschickter war als alle anderen, sondern Prinzipien folgte, die größer waren als er selbst: dem Monarchieprinzip und dem Gleichgewicht der Mächte. Es war das zerrüttete Österreich, das 1814 unter seiner Führung auf dem Wiener Kongress Europa eine territoriale und moralische Ordnung gab, auf die sich alle fünf Großmächte einigen konnten. 1814 bis 1848 verbrachte Metternich damit, diese beiden Ordnungen gegen jede Revolution und gegen expansionistische Großmächte zu verteidigen. Die Monarchie, die Metternich mit allen Mitteln verteidigte, scheiterte erst mit dem Ersten Weltkrieg an sich selbst und damit auch der Frieden. Ihm und seinen Taten aber ist es zu verdanken, dass es eine der wenigen Epochen Europas war, in der jahrzehntelang kein Krieg zwischen den Großmächten ausbrach. Dieses Buch will zeigen, wie Metternich das Unmögliche erreicht hat. Das geht nur, indem man ihn als Menschen versteht. Das geläufige Bild von Metternich als Inbegriff der antiliberalen Repression wird nachdrücklich korrigiert. 454 Seiten mit 38 Abb. und Karten, gebunden (Osburg Verlag 2024) leichte LagerspurenBestell-Nr.: 125209
ISBN-13: 9783955103408
ISBN-10: 3955103404
Erscheinungsjahr: 2024
ISBN-13: 9783955103408
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