Kundenlogin
Wenn Sie noch kein Kundenkonto haben, können Sie sich hier registrieren. Sollten Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie hier ein neues Passwort anfordern.
Wenn Sie noch kein Kundenkonto haben, können Sie sich hier registrieren. Sollten Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie hier ein neues Passwort anfordern.
Neu im AngebotLehner, Moris
Einkommensteuerrecht und Sozialhilferecht
Bausteine zu einem Verfassungsrecht des sozialen Steuerstaates. Gegenstand der Untersuchung ist das Verhältnis zwischen dem Einkommensteuerrecht und dem Sozialhilferecht. Die Steuerfreiheit des existenznotwendigen Erwerbseinkommens ist ein grundlegendes Postulat der Steuergerechtigkeit. Steuergerechtigkeit kann aber nicht allein dadurch verwirklicht werden, dass Bezieher gleich hoher Einkommen gleich hohe steuerliche Lasten zu tragen haben oder dass diese Last mit zunehmendem Einkommen proportional oder progressiv zunimmt. Grundlegend und diesem Problem vorgelagert ist die Bestimmung des existenznotwendigen Einkommens. Dieser Betrag muss von jeder steuerlichen Belastung ausgeklammert bleiben, weil er für den existenznotwendigen Bedarf des Steuerpflichtigen und seiner unterhaltsberechtigten Angehörigen aufgewendet werden muss. Der Gleichheitssatz allein kann die Frage der Bemessung des steuerfrei zu belassenden Einkommensbetrages nicht beantworten. Vielmehr ist dazu auf einen freiheitsrechtlichen Ansatz zurückzugreifen. Dieser Ansatz ist in der Menschenwürde verankert, weil er die Fähigkeit und das Recht des einzelnen, vom selber verdienten Einkommen zu leben und Unterhalt zu leisten, als ökonomische Mindestvoraussetzung für ein der Würde des Menschen entsprechendes Leben anerkennt. Hier begegnet das steuerrechtliche Verschonungsgebot dem sozialhilferechtlichen Leistungsgebot. Im Bundessozialhilfegesetz und anderen Hilfs- und Förderungssystemen findet das Einkommensteuerrecht konkrete Mindestvorgaben für die Verschonung des existenznotwendigen Einkommens. Es sind nur Mindestvorgaben, weil die Erhaltung der Erwerbsbereitschaft eine grundlegende Anforderung des sozialen Steuerstaates bildet. Der freiheitsverpflichtete Staat ist darauf angewiesen, seinen Finanzbedarf aus den Steuern einer freiwilligen Erwerbstätigkeit seiner Bürger zu decken. Diese Zusammenhänge zwischen staatlichem Nehmen und Geben finden ihren gemeinsamen verfassungsrechtlichen Bezugspunkt vor allem im Eigentumsgrundrecht. Art. 14 GG gibt der privatnützigen Befriedigung des existenznotwendigen Bedarfs aus selber verdientem Einkommen nicht nur Vorrang vor der Abgabe zum »Wohle der Allgemeinheit«, sondern auch Vorrang vor dem Anspruch des einzelnen an die Allgemeinheit. XX,459 Seiten, Leinen (Jus Publicum. Beiträge zum Öffentlichen Recht; Band 5/Mohr Siebeck 1993) leichte Lagerspuren
Bestell-Nr.: 131964
ISBN-13: 9783161460715
ISBN-10: 3161460715
Erscheinungsjahr: 1993
ISBN-13: 9783161460715
ISBN-10: 3161460715
Erscheinungsjahr: 1993
Reihe: Jus Publicum. Beiträge zum Öffentlichen Recht
Autor*in: Moris Lehner
Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu, leichte Lagerspuren
Autor*in: Moris Lehner
Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu, leichte Lagerspuren
Weitere Bücher der Reihe »Jus Publicum. Beiträge zum Öffentlichen Recht«

Graser, Alexander
Gemeinschaften ohne Grenzen?
Zur Dekonzentration der rechtlichen Zugehörigkeiten zu politischen Gemeinschaften …
Gemeinschaften ohne Grenzen?
Zur Dekonzentration der rechtlichen Zugehörigkeiten zu politischen Gemeinschaften …


Lenze, Anne
Staatsbürgerversicherung und Verfassung
Rentenreform zwischen Eigentumsschutz, Gleichheitssatz und europäischer Integration …
Staatsbürgerversicherung und Verfassung
Rentenreform zwischen Eigentumsschutz, Gleichheitssatz und europäischer Integration …

Dederer, Hans-Georg
Korporative Staatsgewalt
Integration privat organisierter Interessen in die Ausübung von Staatsfunktionen. …
Korporative Staatsgewalt
Integration privat organisierter Interessen in die Ausübung von Staatsfunktionen. …



Ibler, Martin
Rechtspflegender Rechtsschutz im Verwaltungsrecht
Zur Kontrolldichte bei wertenden Behördenentscheidungen - vom Preußischen …
Rechtspflegender Rechtsschutz im Verwaltungsrecht
Zur Kontrolldichte bei wertenden Behördenentscheidungen - vom Preußischen …

Rozek, Jochen
Die Unterscheidung von Eigentumsbindung und Enteignung
Eine Bestandsaufnahme zur dogmatischen Struktur des Art. 14 GG nach 15 Jahren …
Die Unterscheidung von Eigentumsbindung und Enteignung
Eine Bestandsaufnahme zur dogmatischen Struktur des Art. 14 GG nach 15 Jahren …

Weitere Bücher im Sachgebiet »Öffentliches Recht«

Graser, Alexander
Gemeinschaften ohne Grenzen?
Zur Dekonzentration der rechtlichen Zugehörigkeiten zu politischen Gemeinschaften …
Gemeinschaften ohne Grenzen?
Zur Dekonzentration der rechtlichen Zugehörigkeiten zu politischen Gemeinschaften …


Lenze, Anne
Staatsbürgerversicherung und Verfassung
Rentenreform zwischen Eigentumsschutz, Gleichheitssatz und europäischer Integration …
Staatsbürgerversicherung und Verfassung
Rentenreform zwischen Eigentumsschutz, Gleichheitssatz und europäischer Integration …

Dederer, Hans-Georg
Korporative Staatsgewalt
Integration privat organisierter Interessen in die Ausübung von Staatsfunktionen. …
Korporative Staatsgewalt
Integration privat organisierter Interessen in die Ausübung von Staatsfunktionen. …



Ibler, Martin
Rechtspflegender Rechtsschutz im Verwaltungsrecht
Zur Kontrolldichte bei wertenden Behördenentscheidungen - vom Preußischen …
Rechtspflegender Rechtsschutz im Verwaltungsrecht
Zur Kontrolldichte bei wertenden Behördenentscheidungen - vom Preußischen …

Rozek, Jochen
Die Unterscheidung von Eigentumsbindung und Enteignung
Eine Bestandsaufnahme zur dogmatischen Struktur des Art. 14 GG nach 15 Jahren …
Die Unterscheidung von Eigentumsbindung und Enteignung
Eine Bestandsaufnahme zur dogmatischen Struktur des Art. 14 GG nach 15 Jahren …









