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Tümmers, Henning
Anerkennungskämpfe
Die Nachgeschichte der nationalsozialistischen Zwangssterilisationen in der Bundesrepublik. Tümmers untersucht die Nachgeschichte der "Erbgesundheitspolitik" und schildert den Kampf der Betroffenen um die Anerkennung ihres Leids. Im Zentrum der Studie stehen die politischen und gesellschaftlichen Auseinandersetzungen um die Frage, ob die Zwangssterilisationen ein "typisch nationalsozialistisches" und damit entschädigungsfähiges Unrecht waren. Der Autor zeigt, wie sehr das Fortwirken rassenhygienischen Denkens in der Bundesrepublik noch bis in die achtziger Jahre die Anerkennung und Entschädigung der Opfer behinderte. Mediziner und Juristen waren dabei die entscheidenden Experten, und viele von ihnen waren einst die tragenden Säulen der nationalsozialistischen Sterilisationspolitik. Wovon waren ihre Entscheidungen abhängig? Welche Faktoren beeinflussten über ein halbes Jahrhundert hinweg die Entschädigungsgesetzgebung? Über welche Handungsspielräume verfügte das Personal der Wiedergutmachung? Henning Tümmers macht die Möglichkeiten und Grenzen einer Gesellschaft deutlich, die im Prozess ihrer inneren Demokratisierung erst lernen musste, das Unrecht anzuerkennen, das an den Zwangssterilisierten begangenen worden war. 349 Seiten, gebunden (Beiträge zur Geschichte des 20. Jahrhunderts; Band 11/Wallstein Verlag 2011) leichte Lagerspuren
Bestell-Nr.: 39050
ISBN-13: 9783835309852
ISBN-10: 3835309854
Erscheinungsjahr: 2011
ISBN-13: 9783835309852
ISBN-10: 3835309854
Erscheinungsjahr: 2011
Reihe: Beiträge zur Geschichte des 20. Jahrhunderts
Autor*in: Henning Tümmers
Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu, leichte Lagerspuren
Autor*in: Henning Tümmers
Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu, leichte Lagerspuren
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