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Buchcover Isabels 'faldellín'Neu im Angebot

Frenz, Dietmar
Isabels 'faldellín'

Ein infames Gerücht im Zentrum der Fehde zwischen Avellaneda und Cervantes.

Frenz verfolgt ein spannendes Kapitel der spanischen Literaturgeschichte: unter dem Pseudonym Avellaneda verunglimpft der Autor der inoffiziellen Fortsetzung des "Don Quijote" Cervantes und die Frauen seiner Umgebung; Cervantes wehrt sich in seiner eigenen Fortsetzung und späteren Werken, und auch weitere Zeitgenossen äußern sich. - Alonso Fernández de Avellaneda (wer auch immer sich hinter dem Pseudonym verbirgt) rekurriert in seiner dreisten Fortsetzung des 'Don Quijote' (1614) auf - in Prozeßakten dokumentierte - Gerüchte über die Frauen um Miguel de Cervantes, um sie unterschwellig als Huren und den 'pater familias' als ihren Zuhälter zu verunglimpfen. Diesen Provokationen begegnet Cervantes in seiner eigenen Fortsetzung des Erfolgsromans (1615) sowie in den postum erschienenen 'Trabajos de Persiles y Sigismuda' (1617) sowohl mit Koketterie als auch mit Verwünschungen und symbolischen Bestrafungen seiner Gegner, die er in palimpsestartigen Episoden, überraschenden Bildern, Anagrammen und Rechenspielen versteckt, freilich nicht ohne die Grenzen doppelbödigen Erzählens durch logische Brüche zu strapazieren. Texte von Zeitgenossen wie Lope de Vega, Castillo Solórzano oder Quiñones de Benavente scheinen diesen verborgenen Schlagabtausch, der der Forschung bislang entgangen war, durch seine produktive Rezeption zu belegen. 348 Seiten, gebunden (Imagines. Interdisziplinäre Studien zur poetischen Einbildungskraft; Band 3/Universitätsverlag Winter 2018)
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Spanische Literaturwissenschaft

Bestell-Nr.: 66080
ISBN-13: 9783825369248
ISBN-10: 3825369242
Erscheinungsjahr: 2018
Bindungsart: gebunden
Umfang: 348 Seiten
Gewicht: 706 g
Verlag: Universitätsverlag Winter
Reihe: Imagines. Interdisziplinäre Studien zur poetischen Einbildungskraft
Autor*in: Dietmar Frenz
Sprache: Deutsch
Zustand: Neu
* Gilt für Lieferungen nach Deutschland. Lieferzeiten für alle anderen Länder finden Sie hier.
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