Kundenlogin
Wenn Sie noch kein Kundenkonto haben, können Sie sich hier registrieren. Sollten Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie hier ein neues Passwort anfordern.
Wenn Sie noch kein Kundenkonto haben, können Sie sich hier registrieren. Sollten Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie hier ein neues Passwort anfordern.

Hart Nibbrig, Christiaan L.
Geisterstimmen
Echoraum Literatur. Seit Derridas Untersuchung über Die Stimme und das Phänomen steht die Stimme in schlechtem Ruf. Sie trage die Schuld an der Geschichte des Phonozentrismus. In der Figur des Sich-sprechen-Hörens, so Derrida, liege die Illusion einer unmittelbaren Präsenz von Sinn - und damit das Trugbild des Subjekts in der abendländischen Metaphysik. Christiaan L. Hart Nibbrig geht in diesem Essay dem Phänomen der Stimme in der abendländischen Literatur und Philosophie nach. Er orientiert sich dabei weniger an Derrida als an Roland Barthes, der die Stimme als den »Rest« des Körpers in der Sprache bezeichnet hatte: als etwas, das in der (stumm gelesenen, geschriebenen) Sprache eliminiert ist. Die Stimme hat ihren Ort an der Berührungsfläche von Signifikant und Signifikat. Sie ist nicht mehr Präsenz und noch nicht Repräsentation, nicht mehr ganz Körper und noch nicht ganz Geist. Das gibt ihr etwas Gespenstisches, Geisterhaftes. 136 Seiten, broschiert (Velbrück Wissenschaft 2001) leichte Lagerspuren
Bestell-Nr.: 935672
ISBN-13: 9783934730328
ISBN-10: 3934730329
Erscheinungsjahr: 2001
ISBN-13: 9783934730328
ISBN-10: 3934730329
Erscheinungsjahr: 2001
Vorheriges Buch Zum Sachgebiet 'Philosophie des 20./21. Jahrhunderts' Nächstes Buch
Weitere Bücher im Sachgebiet »Philosophie des 20./21. Jahrhunderts«


















