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Buchcover Fragmentierte Antike

Jacquier, Joséphine Alida
Fragmentierte Antike

Auf den Spuren einer modernen 'chrêsis' in Charles Baudelaires "Fleurs du mal".

Die Antike in 'dem' Text zu suchen, der gemeinhin als das Gründungszeugnis der ästhetischen Moderne gilt, scheint abwegig. Die Bildwelt der "Fleurs du mal", das sind, so meint man, die Straßenschluchten von Paris und die in ihnen umherirrenden modernen Heroen, die beklemmenden Innenräume des 'Spleens' und die grausame Sinnlichkeit der Schönen. Und doch hat auch die Antike dort ihren Platz. Als kleinste Fragmentsplitter sind Referenzen auf antike Text- und Bildwelten in die einzelnen Gedichte gestreut. Der fragmentarische Charakter dieser Referenzen könnte leicht als modernes Desinteresse an der Antike missdeutet werden. Die Lektüren ausgewählter Gedichte jedoch zeigen, dass der Fragmentcharakter dem spezifisch Baudelaireschen Modus des 'Gebrauchs' geschuldet ist: Dieser legt in einer absolut modernen Wahrnehmungspraxis jene Elemente der antiken Text- und Bildwelten frei, die nunmehr konstitutiv für die Baudelairesche Moderne werden können. Diese Moderne lässt ihr antikes Geschwister aber nicht in neuem, humanistischem Glanz erstehen, sondern führt es als lebende Tote vor. Auf der Schwelle zur Moderne artikuliert sich noch einmal eine 'querelle', die weder für die eine noch für die andere Seite die Lanze bricht: Die Baudelairesche Moderne entsteht aus einer als tot-untot gedachten Antike. 256 Seiten, gebunden (Bibliothek der klassischen Altertumswissenschaften. Neue Folge, 2. Reihe; Band 129/Universitätsverlag Winter 2010)
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Neuere französische Literatur Rezeption der Antike

Bestell-Nr.: 5760
ISBN-13: 9783825357603
ISBN-10: 3825357600
Erscheinungsjahr: 2010
Bindungsart: gebunden
Umfang: 256 Seiten
Gewicht: 504 g
Verlag: Universitätsverlag Winter
Reihe: Bibliothek der klassischen Altertumswissenschaften. Neue Folge, 2. Reihe
Autor*in: Joséphine Alida Jacquier
Sprache: Deutsch
Zustand: Neu
Buchcover: 'Maniera'
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