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Neu im AngebotOrdentliche Unordnung
Metamorphosen des Schwanks vom Mittelalter bis zur Moderne. Festschrift für Michael Schilling. Hrsg. [und mit einer Einleitung] von Bernhard Jahn, Dirk Rose und Thorsten Unger.16 Fallstudien skizzieren Dimensionen der Metamorphosen des Schwanks und untersuchen teils sehr bekannte, teils auch weniger bekannte schwankhafte Texte oder Texte mit Schwankelementen, die historisch vom späten Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert reichen, wobei - das überrascht beim Thema Schwank nicht - die meisten Beispiele aus der Frühen Neuzeit stammen. Das 16. Jahrhundert stellt mit seinen Schwanksammlungen und -romanen eine Hochphase schwankhaften Erzählens dar. Die hierbei entwickelten Strukturen und Inhalte erweisen sich aber als sehr variabel und anpassungsfähig, so dass sie auch in der Folgezeit in diversen Gattungen aufgegriffen werden. Solche Verwandlungsmöglichkeiten zu dokumentieren, ist eines der Ziele des Bandes. Erzählverfahren und Handlungsschemata des Schwanks vermögen nicht nur kleine Formen wie die Fabel und die Kalendergeschichte zu strukturieren, sondern eignen sich auch als Bausteine frühneuzeitlicher Biographien und Prosaromane. Affinitäten des Schwanks zur Bühne sind schon im Fastnachtsspiel greifbar, doch erst im 19. Jahrhundert etabliert sich der Theaterschwank als Genre des Lachtheaters und wirkt bis in die Gegenwart fort. Auch im Feld der Tierepik lassen sich die Linien des Schwanks bis hinein in Zeichentrickfilme des späten 20. Jahrhunderts verfolgen. Die Beiträge stellen solche Aspekte zur Diskussion und möchten so zu vertiefenden Studien anregen. -- Aus dem Inhalt: Bernhard Jahn/Dirk Rose/Thorsten Unger: Metamorphosen des Schwanks. Eine Einleitung. - Sylvia Meyer: Crossing the line. Die Macht der Rituale im 'Pfaffen Amis'. - Arnd Beise: "machen die docter die bücher/ oder machen die bücher doctores". Eulenspiegel unter den Gelehrten. - Alfred Messerli: Über die so genannten Randleisten bei den Holzschnitten im Eulenspiegeldruck von 1515: Zierleisten, "sinnfreie Auffüllung" - oder was? - Bernhard Jahn: Raum für Schwänke. Zum Verhältnis von Raumstruktur und schwankhaftem Erzählen im 'Dyl Vlenspiegel'. - Johannes Klaus Kipf: Das Schwankbuch als frühneuzeitlicher Buchtyp. Dargestellt am Beispiel von Jörg Wickrams 'Rollwagenbüchlein' (1555). - Michael Waltenberger: "Nihil praeter sales". Zur erzähltherapeutischen Poetik des Johannes Sommer. - Ann-Kristin Badel: Studenten als Botschafter des Himmels 'delectatio' und 'utilitas' in Überlieferungen des Schwankstoffs vom 'Studenten aus dem Paradies'. - Herfried Vögel: "mit jrer kurtzen deutung hinan gesatzt". Fabelhafte Schwänke im 'Esopus' des Burkard Waldis. - Dietmar Peil: Schwänke und schwankhaftes Erzählen in Georg Rollenhagens 'Froschmeuseler'. - Frieder von Ammon: "in neyen Kurczweillig schwenck". Das Leben Äsops, erzählt von Hans Sachs. - Sebastian Speth: Gottes Grandiablerie und des Teufels Tintenfass. Predigtmärlein bei Luther und im protestantischen Teufelbuch. - Dirk Rose: Possen. Und ihre narrative Funktion in Romanen um 1700. - Heike Steinhorst: 'Schwundform der Schwundform'. Schwankhafte Elemente in galanten Romanen von Damabellantes und Schnabel. - Johann Anselm Steiger: Interkonfessionalität im Schwank. Bemerkungen zu Johann Peter Hebels Kalendergeschichten. - Barbara Mahlmann-Bauer: Jeremias Gotthelf und die Tradition des Schelmenromans. - Thorsten Unger: Ernst Tollers galantes Puppenspiel. Die Rache des verhöhnten Liebhabers als Theaterschwank. 327 Seiten mit 14 Abb., gebunden (Beihefte zum Euphorion; Heft 79/Universitätsverlag Winter 2014)
Bestell-Nr.: 14993
ISBN-13: 9783825363635
ISBN-10: 3825363635
Erscheinungsjahr: 2014
ISBN-13: 9783825363635
ISBN-10: 3825363635
Erscheinungsjahr: 2014
Reihe: Beihefte zum Euphorion
Herausgeber*innen: Dirk Rose, Thorsten Unger, Bernhard Jahn
Sprache: Deutsch
Zustand: Neu
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