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Adam, Wolfgang
Verspätete Ankunft.
Montaignes 'Journal de voyage' im 18. Jahrhundert. Rezeption eines frühneuzeitlichen Textes. Erst im späten 18. Jahrhundert wurde Montaigne auch als Verfasser einer lesenswerten klassischen Reisebeschreibung bekannt. Wolfgang Adam widmet sich dem spannenden Thema ihrer Rezeption im 18. Jahrhundert - insbesondere der Auffindung und Edition des Textes, den Kommentaren des Herausgebers Anne-Gabriel Meunier de Querlons, dem deutschen Übersetzer Johann Heinrich Friedrich Ulrich und seiner Kommentierungspraxis sowie der weiteren Rezeptionsgeschichte bis ins 20. Jahrhundert. - Bei Michel de Montaignes 'Journal de voyage' handelt es sich um einen Text der Frühen Neuzeit. Erst 1774 hat Anne-Gabriel Meunier de Querlon das in Französisch und Italienisch verfaßte Tagebuch der Italienreise Montaignes von 1580/81 publiziert und kommentiert, unterstützt von Giuseppe Bartoli. Bereits drei Jahre später liegt eine anonym erschienene Übersetzung ins Deutsche vor, verfasst von dem reformierten Prediger Johann Heinrich Friedrich Ulrich. Dieser überträgt den Text Montaignes sowie die Kommentare der französischen Erstausgabe und fügt darüber hinaus zahlreiche eigene Anmerkungen hinzu. In der deutschen Ausgabe des Tagebuchs durchkreuzen sich somit in polyphoner Weise Montaignes Original aus der Frühen Neuzeit sowie de Querlons, Bartolis und Ulrichs Kommentare aus dem 18. Jahrhundert. Die Studie widmet sich der philologischen Rekonstruktion dieser Geschichte der Übertragung von Montaignes Journal de voyage. Indem so die Stimme eines deutschen Aufklärers in der Übersetzung eines Textes aus der französischen Renaissance vernehmbar gemacht wird, eröffnet sich ein frappierender Zugang zu den facettenreichen kultur- und literaturgeschichtlichen Diskursen des späten 18. Jahrhunderts. 211 Seiten, gebunden (Beihefte zum Euphorion; Heft 69/Universitätsverlag Winter 2012)
Bestell-Nr.: 935820
ISBN-13: 9783825360559
ISBN-10: 3825360555
Erscheinungsjahr: 2012
ISBN-13: 9783825360559
ISBN-10: 3825360555
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