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Hagel, Ulrike
Elliptische Zeiträume des Erzählens
Jean Paul und die Aporien der Idylle. Erzählen eröffnet Zeitfelder, während das idyllische Glück in der Zeitlosigkeit zu liegen scheint. Es können zwar Idyllen, es kann aber nie idyllisch erzählt werden. Idyllisches Erzählen (und Schreiben) ist eine contradictio in adiecto. Die Studie arbeitet die temporalen Implikationen des Idyllenschreibens bei Jean Paul heraus. In einem theoretischen Teil wird zunächst die Phantasie als innerer Zeitsinn vorgestellt. Ein solcher Zeitsinn muß den Idyllenhelden jedoch fehlen, wie der zweite Teil der Arbeit vorführt. Der dritte Teil schließlich widmet sich den verschiedenen Formen erzählerischer (Zeit-)Gestaltung, mit denen im vollen Bewußtsein des unvermeidlichen Scheiterns versucht wird, die idyllische Zeitlosigkeit einzufangen. Der konzentrische Kreis der idyllischen Welt verzerrt sich zum elliptischen Zeitraum des Erzählens, Idylle wird zum nachträglichen und die zu beschreibende idyllische Welt immer schon verfehlenden (De-)Konstrukt. 288 Seiten, broschiert (Epistemata. Reihe Literaturwissenschaft; Band 463/Königshausen & Neumann 2003) leichte Lagerspuren
Bestell-Nr.: 32122
ISBN-13: 9783826025594
ISBN-10: 3826025598
Erscheinungsjahr: 2003
ISBN-13: 9783826025594
ISBN-10: 3826025598
Erscheinungsjahr: 2003
Reihe: Epistemata. Reihe Literaturwissenschaft
Autor*in: Ulrike Hagel
Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu, leichte Lagerspuren
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Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu, leichte Lagerspuren
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