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Welle, Florian
Der irdische Blick durch das Fernrohr
Literarische Wahrnehmungsexperimente vom 17. bis zum 20. Jahrhundert. Die Arbeit untersucht den Blick durch das Fernrohr, wie ihn Autoren von Barthold Heinrich Brockes über Jean Paul und Adalbert Stifter bis zu Marlen Haushofer und Richard Ford immer wieder in ihren Werken thematisieren. Sie zeigt, dass sich das Fernrohr nicht in seiner Funktion als optisches Gerät erschöpft, sondern als Apparatur zur Wirklichkeitsstiftung des Subjekts begriffen werden muss. Der Fernrohrblick, wie ihn die genannten Autoren über eine Zeitspanne von gut 400 Jahren reflektieren, fungiert als eine Kulturtechnik visueller Selbstreflexion, die ihren Benutzern in Krisenzeiten (Sinn-, Schreib-, Ehekrise usf.) Halt geben soll. Dass das Fernrohr aufgrund seiner medialen Eigenschaften diese Aufgabe nicht immer zu leisten im Stande ist, zeigen die ausgewählten Texte. Ihre Interpretation ist eingebettet in die Darstellung der naturwissenschaftlichen (Galileo Galilei) sowie der alltagsgeschichtlichen Benutzung (Samuel Pepys) des Instruments. Dieser Hintergrund lässt die literarische Verarbeitung des Fernrohrblicks erst verständlich werden. 303 Seiten, broschiert (Stiftung für Romantikforschung; Band 45/Königshausen & Neumann 2009) leichte Lagerspuren
Bestell-Nr.: 25115
ISBN-13: 9783826039676
ISBN-10: 382603967X
Erscheinungsjahr: 2009
ISBN-13: 9783826039676
ISBN-10: 382603967X
Erscheinungsjahr: 2009
Reihe: Stiftung für Romantikforschung
Autor*in: Florian Welle
Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu, leichte Lagerspuren
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Zustand: Wie neu, leichte Lagerspuren
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