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Gruber, Christian
Unvorhersehbarkeit als Normalfall: Der literarische Wandel
Eine interdisziplinäre Untersuchung. Der Autor geht der Frage nach, warum manche Texte kanonisiert und andere vergessen werden. Es geht um eine theoretische Grundlegung des literarischen Wandels, die unter Einbeziehung literaturästhetischer, leser- und sozialpsychologischer, neurobiologischer, ökonomischer und chaostheoretischer Modellierungen eine Vermittlung zwischen individueller Wertsetzung und gesellschaftlicher Wertbildung in aestheticis anstrebt. Ausgehend von den einschlägigen Schriften Pierre Bourdieus und der Kritik an seinen materialistischen Verkürzungen des Problems wird gezeigt, daß Festsetzungen im Sinne ästhetischer Kanonbildung nicht nur von einer Art spielerischer Kontingenz bestimmt sind, sondern im individuellen Akt der Text- beziehungsweise Werkrezeption ständig verschoben werden, so daß die Kanonisierung literarischer Werke in the long run als ein offener dynamischer Prozess in Erscheinung tritt. Der Autor gelangt zu dem Ergebnis: Die Veränderungen im "literarischen System" sind unter den "normalen" Bedingungen eines offenen sozialen Systems niemals prognostizierbar, da sie nach jener dialektischen, zwischen Besonderem und Allgemeinem vermittelnden Logik zu begreifen sind, die einer allgemeinen Theorie sozialen Handelns zu Grunde liegt. 209 Seiten mit 10 Abb., broschiert (Epistemata. Reihe Literaturwissenschaft; Band 330/Königshausen & Neumann 2000) leichte Lagerspuren
Bestell-Nr.: 92249
ISBN-13: 9783826018800
ISBN-10: 382601880X
Erscheinungsjahr: 2000
ISBN-13: 9783826018800
ISBN-10: 382601880X
Erscheinungsjahr: 2000
Reihe: Epistemata. Reihe Literaturwissenschaft
Autor*in: Christian Gruber
Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu, leichte Lagerspuren
Autor*in: Christian Gruber
Sprache: Deutsch
Zustand: Wie neu, leichte Lagerspuren
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